Scharfe SP-Kritik an Einfärbung der Polizei

Würschl: Es ist verwunderlich, dass die neue Polizeiuniform nicht mit schwarzen Kapuzen ausgefallen ist wie die meisten Personalentscheidungen

Klagenfurt (SP-KTN) - "Prinzipiell wäre gegen eine Exekutivreform, wenn diese sinnvoll und gut durchdacht angelegt würde, nichts einzuwenden", erklärt der Landesgeschäftsführer der Kärntner Sozialdemokraten, Herbert Würschl, konkretisiert aber: "Bei den bevorstehenden Schritten am so genannten "Tag X" handelt es sich aber um keine sinnvolle Reform, sondern um parteipolitische Einfärbungen der Exekutive, die völlig abzulehnen sind."

Nach unerträglichen Monaten der Verunsicherung der fleissigen und engagierten Exekutivbeamten, sei der schwarz-blau-orange Angriff auf die Polizei nun definitiv, erklärt Würschl. "Viele Beamte, die sich nie etwas zuschulden kommen ließen und gute Arbeit geleistet haben, werden aus parteipolitischer Motivation einfach ausgetauscht oder dürfen wie viele jener, die über 55 sind, nichts mehr werden", kritisiert der SP-Geschäftsführer scharf und zeigt großes Verständnis für den Unmut unter den Exekutivbeamtinnen und -beamten.

Innenministerin Liese Prokop habe die als sehr mangelhaft zu bewertende Politik ihres Vorgängers aufgenommen und fortgesetzt. Würschl: "Ich habe den begründeten Verdacht, dass Prokop nur ein einziges Ziel verfolgt, nämlich die radikale parteipolitische Einfärbung der Exekutive. Die schwarzen Kapuzenmänner sollen nun offensichtlich auf die Bevölkerung losgelassen werden. Es ist direkt verwunderlich, dass die neue Polizeiuniform nicht mit schwarzen Kapuzen und das Corporate Design der Exekutive tief schwarz ausgefallen sind wie die meisten Personalentscheidungen."

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