Rechnungsabschluss - SP-Klicka: "Gesundheitsversorgung muss für alle Menschen leistbar bleiben!"

Wien (SPW-K) - "Auch der Rechnungsabschluss für das Jahr 2004 zeigt, dass Wien eine soziale Stadt ist", sagte gestern Gemeinderätin Marianne Klicka im Rahmen der Spezialdebatte "Gesundheit und Soziales" im Wiener Gemeinderat. "Der Gesundheits- und Sozialbereich Wiens zeichnet sich durch eine hohe Betreuungsqualität und Menschlichkeit aus und muss auch weiterhin für alle Menschen zugänglich und leistbar bleiben."

Im Jahre 2004 habe es in diesem Bereich wesentliche Reformen gegeben: "Die wichtigsten sind die Strukturreform beim Fonds Soziales Wien und den Beschluss des Wiener Pflegeheimgesetzes." Der Fonds Soziales Wien könne nun rascher auf Veränderungen im sozialen Bereich reagieren: "Die Zahl der SozialhilfbezieherInnen ist in den letzten vier Jahren von 25.900 auf 48.000 Personen pro Monat gestiegen. Das ist eine Steigerung um 85 Prozent!" In Wien würden nun künftig flächendeckend Sozialzentren die bisherigen Sozialreferate und Außenstellen für Sozialarbeit ersetzen. "Ende Februar wurde das neue Sozialzentrum für den 14. und 15. Bezirk eröffnet. Im Herbst 2005 erfolgt die Eröffnung des Sozialzentrums für den 4., 5., 6. und 7. Bezirk. Pro Monat werden derzeit rund 48.000 Personen in den Sozialzentren und -referaten der Stadt Wien betreut."

Doch auch in der Betreuung von SeniorInnen habe die Stadt wichtige Maßnahmen gesetzt: "In den Gesundheits- und Sozialzentren und den geriatrischen Tageszentren werden 890 WienerInnen betreut. Dadurch werden die Angehörigen wesentlich entlastet und die Menschen bekommen strukturierte Tagesabläufe." Erfolgreich laufe auch die Umsetzung des Geriatriekonzepts der Stadt: "Dazu zählt der Beschluss des neuen Wiener Wohn- und Pflegeheimgesetzes, mit dem die Stadt neue Standards gesetzt hat, die Verkleinerung und Öffnung des Geriatriezentrums am Wienerwald oder auch die Einrichtung von neuen betreuten Wohnformen.

Die Umstrukturierung des "Geriatriezentrum am Wienerwald" laufe nach Plan: "Ziel ist eine Öffnung des Araels und eine Verkleinerung auf unter 1000 Betten bis 2010" Erfolgreich laufe aber auch die verstärkte Kooperation mit gemeinnützigen privaten Organisationen:
"So konnten wir im April mit dem Haus der Barmherzigkeit in der Seeböckgasse eines der modernsten Pflegekrankenhäuser eröffnen. 2006 werden weiters 250 neue Plätze im Haus der Barmherzigkeit in der Tokiostraße zur Verfügung stehen." Unter dem Motto "wie daham" steht eine weitere - mit Unterstützung der Stadt - kürzlich fertiggestellte Einrichtung: "Im Seniorenschlössel Simmering werden pflegebedürftige Menschen jeden Alters in wohnlicher Atmosphäre betreut." Weiters habe auch das Kuratorium Wiener Pensionistenwohnhäuser innovative Betreuungsmodelle für Menschen mit dementieller Erkrankung entwickelt und eine entsprechende Einrichtung eröffnet.

"Nach einer erfolgreichen Pilotphase konnten wir auch das innovative Projekt "Helfen Sie uns helfen" auf insgesamt elf Geriatriezentren ausweiten", betont Klicka. "Der Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter ist eine "ideale Ergänzung" zur Arbeit der medizinischen Betreuer in den Wiener Geriatriezentren."

Der Wiener Gesundheitsbereich habe bei den Menschen höchste Kompetenzwerte - "und dass wir mit sozialer Verantwortung handeln hat sich auch bei der Anpassung des Spitalskostenbeitrags gezeigt, wo wird die soziale Staffelung auf große Bevölkerungsgruppen ausgedehnt haben."

"All diese Maßnahmen zeigen, dass Wien eine Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau anbietet - und wir arbeiten daran, diese noch weiter zu verbessern!" schloss Klicka. (Schluss)

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