Rechnungsabschluss - SPÖ-Stürzenbecher: "Die Wiener Wohnbaupolitik ist international vorbildlich"

Wien (SPW-K) - "Knapp 80 Prozent der Wienerinnen und Wiener bezeichnen laut einer Studie ihre Wohnsituation als 'sehr gut' oder 'gut'", hat der SP-Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher bei der Rechnungsabschluss-Spezialdebatte zu den Bereichen Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung gestern Nacht erklärt. Diese Wohnzufriedenheit sei ein wesentlicher Faktor, der Wien mit seiner hohen Lebensqualität in internationalen Ranglisten immer unter die ersten Drei bringe, sagte der SPÖ-Mandatar. UNO-Organisationen, Experten aus der EU und anderen Teilen der Welt wollen die vorbildliche Wohnbaupolitik und die Stadterneuerung in Wien kennen lernen.

"Das Erfolgsrezept der Wiener Wohnbaupolitik besteht aus drei Elementen: einer vorausschauenden Planung, ganz starken sozialen Komponenten und Marktelementen. Mit letzteren lassen sich mittels Bauträgerwettbewerben ökologisch und architektonisch beeindruckende Wohnbauten noch kostengünstiger errichten", strich Stürzenbecher die Besonderheiten der Wiener Wohnbaupolitik hervor.

"Die Wiener Wohnbaupolitik fördert auch die Vielfalt. Sie hält die Menschen durch attraktive, unterschiedliche Wohnungsangebote in der Stadt und verhindert die Flucht in die Umlandgemeinden", erklärt der SP-Abgeordnete. Wien nehme Rücksicht auf Familien durch den Bau von Wohnhausanlagen mit viel Grünraum. Autofreie Mustersiedlungen, Integrationswohnungen, flexible Wohnformen für ältere Menschen würden genauso zum Repertoire der Wiener Wohnbaupolitik gehören, wie die Förderung von Studentenheimplätzen, sagte Stürzenbecher

Die Zahlen aus dem Rechnungsabschluss 2004 würden zeigen, wie wichtig die Wohnbauförderung für die Wiener Wohnbaupolitik sei, erklärte der SPÖ-Mandatar: im letzten Jahr wurden 520,5 Millionen Euro an Wohnbauförderungsmittel eingesetzt. Davon rund 224 Millionen Euro für Neubauten, rund 205 Millionen Euro für Wohnungssanierungen und rund 91 Millionen Euro für Subjektförderungen vor allem in Form von Wohnbeihilfe für sozial Schwache. "Die Zahl der Wohnbeihilfebezieher ist aber dank der unsozialen Politik der Bundesregierung stark angestiegen. Wien lässt diese Menschen aber nicht im Stich und unterstützt sie, auch wenn es immer mehr werden", sagt Stürzenbecher. Außerdem verwendet Wien im Gegensatz zu anderen Bundesländern die Wohnbauförderung fast ausschließlich für Wohnungszwecke.

"Die Wiener Stadtregierung und die Wiener SPÖ ist ein Garant, dass die erfolgreiche Wohnbaupolitik der Vergangenheit, der Gegenwart auch in die Zukunft fortgeschrieben wird", sagte der Vorsitzende des gemeinderätlichen Wohnbauausschusses Dr. Kurt Stürzenbecher. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Thomas Kluger

Tel.: (01) 4000-81 941
Fax: (01) 534 47 27-8194
Mobil: 0664/826 84 27
thomas.kluger@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10003