ARBÖ: 1. Urlauberreisewelle kommt ins Rollen!

Ferienbeginn in Ostösterreich legt den Süden lahm - Staus an den Stadtausfahrten und an den Grenzen erwartet

Wien (OTS) - Kommendes Wochenende beginnen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland für zehntausende Schülerinnen und Schüler die langersehnten Sommerferien. Im Zuge dessen warnt der ARBÖ-Informationsdienst vor erheblichen Stauungen. Schon am Freitag Nachmittag ist mit langen Staus an den Stadtausfahrten Wiens zu rechnen, denn viele Familien fahren gleich nach der Zeugnisverteilung in den Urlaub. Weiters beginnen in den mittleren Niederlanden, in Belgien, der Slowakei, sowie in der Tschechischen Republik die Sommerferien. Besonders zuspitzen wird sich allerdings die Situation durch zahlreiche Urlauber aus der Slowakei und der Tschechischen Republik, die in Kroatien und Italien Urlaub machen werden.

Besonders betroffen wird schon ab Freitag Nachmittag die A23, Südosttangente. "Die Tangente kann vor allem Richtung Süden zu einem Parkplatz werden", ist ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Woitsch überzeugt. Hier mischt sich erfahrungsgemäß der Urlauberreiseverkehr mit dem Freitag-Abendverkehr. In weiterer Folge muss man auch auf der A2, Südautobahn mit Behinderungen rechnen. Weitere Staupunkte in Wien sind die Triesterstraße, sowie die B17, Wiener Neustädter Bundesstraße stadtauswärts. Auch der Wiener Gürtel, sowie die Nordbrücke werden überlastet sein, erwarten die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Ein Höhepunkt der Stauungen ist für Samstag zu erwarten. "Dauerbrenner" schlecht hin wird die gesamten Sommerferien über die A10, Tauernautobahn. In beiden Richtungen rechnet der ARBÖ-Informationsdienst bei den Tunnelportalen des Tauerntunnels, zwischen Zederhaus und Flachauwinkel mit kilometerlangen Stauungen und Blockabfertigung. "Als Ausweichroute ist die B99, Katschberg Bundesstraße zu empfehlen", rät Thomas Woitsch.

Staus an den Grenzen sind vorprogrammiert=

Wer die langen Anfahrten über die Hauptverbindungen geschafft hat, braucht an den Grenzen gute Nerven. Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf den südlichen Grenzübergängen. Mit Staus und langen Wartezeiten sollte man an den Grenzen zu Slowenien rechnen. Der ARBÖ-Informationsdienst ist überzeugt, dass die Grenzübergänge Loiblpass, Karawankentunnel und Spielfeld hoffnungslos überlastet sein werden. Auch die Grenzen zu Ungarn könnten zum Nadelöhr für zahlreiche Autofahrer werden. In Nickelsdorf, Klingenbach und Pamhagen warnt der ARBÖ-Informationsdienst vor stundenlangen Wartezeiten bei der Ausreise aus Österreich.

Um den Staus zu entgehen kann man nur die Richtige Abfahrtszeit wählen. "Wer Richtung Kroatien oder Italien unterwegs ist, sollte die Fahrt in die Nacht verlegen", rät Woitsch weiters. "So entgeht man nicht nur langen Stauungen, sondern auch der brütenden Hitze, der man Kinder nicht aussetzen sollte". Steht man einmal im Stau sollte man vor Fahrtantritt schon Vorkehrungen treffen. Antialkoholische Getränke und Spiele sollten in keinem Auto fehlen, sind sich die Experten des ARBÖ-Informationsdienstes sicher.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Telefonnummer 050 123, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf Seite 431.

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