VERLEIHUNG DER WISSENSCHAFTSPREISE DER LUPAC-STIFTUNG IM PARLAMENT Khol lobt Aktualität und Einzigartigkeit der ausgezeichneten Arbeiten

Wien (PK) - Anlässlich der heutigen Verleihung des Wissenschaftspreises 2005 der Margaretha Lupac-Stiftung im
Parlament hob Nationalratspräsident Dr. Andreas Khol die
Bedeutung des Verhältnisses zwischen Wissenschaft und Parlament hervor. Für die Arbeit im Hohen Haus sei es wichtig, dass immer wieder aktuelle wissenschaftliche Impulse gesetzt werden, so
Khol, der darauf hinwies, dass für die Vorbereitung politischer Entscheidungen wissenschaftliche Expertisen eingeholt werden. Außerdem werden Sachverständige in Ausschüsse und Enqueten beigezogen.

Eine der heute ausgezeichneten Arbeiten, herausgegeben von einer Autorengemeinschaft rund um Univ.-Prof. Dr. Wolfgang C. Müller,("Die österreichischen Abgeordneten – Individuelle Präferenzen und politisches Verhalten") werfe ein Bild auf den intensiven Arbeitseinsatz der Abgeordneten in ihrer Funktion. Es handle sich um eine erstmals durchgeführte breite Untersuchung,
die die vielfältigen Aufgaben der Parlamentarier zum Inhalt habe. "Das ist einzigartig und hat es in dieser Form noch nicht
gegeben", so Khol.

Zu der ebenfalls heute ausgezeichneten Arbeit von Univ.-Ass. Dr. Patricia Heindl ("Die politische Partei im Verfassungsrecht. Parteiendemokratie, Parteibegriffe und Parteifreiheit") sagte
Khol, dass deren Thema "mehr als aktuell" sei. So beleuchte
Heindl in ihrem Werk, das vor der BZÖ-Gründung erschienen ist,
die Stellung der politischen Partei im Verfassungsrecht. "Es hat für die Arbeit große Resonanz im Parlament gegeben, mit
Zustimmung der Autorin wurde sie auch an alle Klubs
weitergeleitet", so Khol. Heindl habe bereits zugesagt, die aktuellen Entwicklungen rund um das BZÖ in ihre Arbeit
einzubauen.

Abschließend betonte der Nationalratspräsident, dass eine Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeit zum österreichischen Parlamentarismus mit Spannung erwartet werden dürfe. (Schluss)

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