Kowarik: Für SPÖ zählt im Sozialbereich nur Kosten-Nutzen-Rechnung

Ausgliederung der Sozialagenden auch negativ für Patienten

Wien (OTS) - Wien, 27.06.05 (fpd) - Im Zuge der Debatte des Rechnungsabschlusses 2004 kritisierte der Wiener FPÖ-Gemeinderat Mag. Helmut Kowarik, dass die Kontrolle des Gesundheits- und Sozialbereiches der Opposition immer mehr erschwert wird. Die für eine sozialdemokratisch verwaltete Stadt unübliche "Privatisierung" der Sozialagenden entzieht einen großen Budgetbrocken der Prüfung im Gemeinderat.

Im Pflegebereich ist eine ausreichende Personalausstattung noch immer nicht einmal annähernd gegeben. Für die Steigerung des Ansehens der Pflegeberufe wurde entgegen der Ankündigungen keine nachhaltigen Aktionen gesetzt. Auch die Forderung, die Ausbildung zur Gesundheits-und Krankenpflegerin mit einer Matura abzuschließen, wird lediglich diskutiert. Hier hat die Stadt Wien seit Lainz nichts getan.

An der Universität Wien sind die Pflegewissenschaften noch nicht wie in Graz als Studienfach anerkannt. Hier sollte die Stadt Wien endlich Druck auf die Bundesregierung ausüben oder wie das Land Steiermark Mittel für einen diesbezüglichen Lehrstuhl zur Verfügung stellen.

Im Bereich des KAV (Krankenanstaltenverbund) bemängelte Kowarik, dass noch immer keine detaillierten Berichte für die einzelnen Häuser des Unternehmens zur Verfügung stehen. Diese sollten nach Ansicht der FPÖ mehr Verantwortung auch in finanzieller Hinsicht erhalten und ihre Gebarung dann auch dementsprechend dokumentieren, erklärt Kowarik abschließend. (Schluss)am

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