SP-Pfleger: Wien verkehrssicherste Landeshauptstadt in Österreich

Folge von umfassenden Sicherheitsmaßnahmen der Stadtverwaltung

Wien (SPW-K) - "Auch die unlängst vom Bundesministerium für Inneres und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit vorgelegte Statistik über die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr im vergangenen Jahr weist einmal mehr Wien als verkehrssicherste Stadt von ganz Österreich im Vergleich mit allen Landeshauptstädten aus. Gemessen an den Personenschäden bezogen auf 1.000 EinwohnerInnen liegt Wien mit 3,6 Prozent verletzten Personen deutlich am untersten Ende der Skala der Landeshauptstädte. Vor allem Graz, Klagenfurt und Innsbruck schneiden dabei am schlechtesten ab", stellte Montag der Verkehrssicherheitssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Univ,-Prof. Dr. Dipl.-Ing. Ernst Pfleger, in einer Stellungnahme im Pressedienst der SPÖ Wien zu dem Ergebnis der Untersuchung fest.

Die Werte für Wien seien, so Pfleger weiter, nicht nur ein gutes Zeugnis für die relativ gute Disziplin der Verkehrsteilnehmer in Wien, sondern sicherlich auch zu einem wesentlichen Teil Verdienst der umfassenden Verkehrssicherheitsmaßnahmen der Stadt Wien. "Eine Reduzierung der Zahl der Verkehrsunfälle, speziell jener mit Verletzten und Toten, ist nicht nur für die VerkehrsteilnehmerInnen selbst, sondern auch für die Volkswirtschaft von enormer Bedeutung", betonte Pfleger.

Im Vergleich mit allen anderen Landeshauptstädten Österreichs können sich die Wienerinnen im Verkehrsgeschehen der Stadt trotz des intensiven Verkehrsaufkommens jedenfalls am sichersten fühlen. Wien ernte schon seit längerer Zeit die Früchte der jahrelangen intensiven Maßnahmen der Stadtverwaltung zur Hebung der Verkehrssicherheit, setzte Pfleger fort. Die breite Palette der Maßnahmen reiche dabei von der vorbeugenden, intensiven Aufklärungsarbeit in den Kindergärten und Schulen bis zu den vielschichtigen technischen Maßnahmen, wie u.a. Haltestellenkaps bei Straßenbahnstationen, die Vorziehung von Gehsteigen in Kreuzungsbereichen, die Fahrbahnanhebung im Haltestellenbereichen und auf Kreuzungen, die Einrichtung von 30-km/h-Zonen und Fahrbahnteilern bis zur jahrelang konsequenten Sanierung von unfallträchtigen Stellen, oftmals durch umfassende Maßnahmenpakete, betonte der Gemeinderat.

Wie erfolgreich die Maßnahmen wirken, belege vor allem der Rückgang der Zahl der bei Verkehrsunfällen in Wien getöteten bzw. verletzten Personen, führte Pfleger weiter aus. Demnach wurden durch die Maßnahmen der Stadt an neuralgischen Punkten seit Beginn der Verkehrssicherheitoffensive im Jahr 1983 bis 2004 mehr als 2.200 Tote verhindert. Die Zahl der Toten liegt heute um drei Viertel unter dem Wert von 1983. Pfleger: "Besonders signifikant sind die Erfolge im Bereich der FußgängerInnen, wo in den vergangenen 22 Jahren - jeweils über die Jahre zusammengezählt - 12.500 bei Verkehrsunfällen verletzte und getötete und mehr als 900 tote FußgängerInnen verhindert werden konnten. Erfreulich ist auch der Rückgang der verletzten oder getöteten älteren Fußgängerinnen, was zeigt, dass alle programmatischen Ziele der Stadtverwaltung Wirkung gezeigt haben".

"Wien wird jedenfalls weiterhin mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln an einer Steigerung der Verkehrssicherheit arbeiten. Jeder Unfall, vor allem mit Personenschaden, ist einer zu viel. Daher werden in Wien auch alle Straßenplanungen im Vorfeld einer umfassenden Verkehrssicherheitsprüfung und der Fachkommission für Verkehr vorgelegt, wo die Projekte besonders auf die Bedürfnisse aller unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer geprüft werden", stellte Pfleger abschließend fest. (Schluss)

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