Mandak: Rückzug der Wirtschaft aus FLAF-Zahlungen durch nichts zu rechtfertigen

DienstgeberInnen-Beiträge ohnehin gesunken

Wien (OTS) - "Die Forderungen von Präsident Trauner von der OÖ Wirtschaftskammer sind überflüssig und nicht gerechtfertigt", kritisiert Sabine Mandak, Familiensprecherin der Grünen. Dass der FLAF zu großen Teilen aus DienstgeberInnen-Beiträgen finanziert wird, habe historische Gründe: als er eingesetzt wurde, waren diese Anteile der DienstgeberInnen ein Ausgleich für Lohnverzicht der ArbeitnehmerInnen.
"Zudem muss betont werden, dass die DienstgeberInnen-Beiträge heute ohnehin nur mehr 4,5% der Lohnsumme ausmachen, während es im Jahr 1997 noch 6% (!) waren", so Mandak. Um die steigenden Ausgaben abzudecken, werden derzeit jährlich 600 Millionen Euro aus Steuergeldern in den FLAF einbezahlt. "Ein Rückzug der Wirtschaft aus den FLAF-Zahlungen ist also durch nichts zu rechtfertigen! Statt weiteres Geld aus dem Bundesbudget in den FLAF zu investieren, ist es dringend notwendig, endlich in bedarfsgerechte Kinderbetreuungsplätze zu investieren. Damit wäre den Müttern und Vätern, aber auch der Wirtschaft am meisten geholfen", so Mandak abschließend.

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