Asyl: Scheuch sieht SPÖ-Führungskrise

Linke Hardliner proben den Aufstand gegen Gusenbauer und Darabos

Wien, 2005-27-06 (bpb) - "Mit der SPÖ ist keine vernünftige Asylpolitik zu machen", kommentierte BZÖ-Bündnissprecher Nabg. DI Uwe Scheuch den jüngsten Aufstand der SPÖ-Linken gegen SPÖ-Bundesgeschäftsführer Darabos. Wenn es um den Abbau von Missständen im Asylbereich geht, ist die SPÖ zu echten Reformen nicht bereit", kritisierte Scheuch. ****

"SPÖ-Vorsitzender Gusenbauer und sein Chef-Verhandler in Sachen Asyl, Darabos, sind offensichtlich zu schwach, um sich gegen die linken Hardliner im SPÖ-Klub durchzusetzen. Für beide sind die Kommentare in den Medien aus den eigenen Reihen zur SPÖ-Linie in Sachen Asylgesetz jedenfalls eine Desavouierung der Extraklasse", so Scheuch.

"In der SPÖ beginnen die Parteilinken wieder kräftig zu zündeln. Die Ohrfeige für Darabos ist dabei nur der erste Akt. Eine Neuauflage der Diskussion über die Führungsqualitäten von Gusenbauer wird der zweite Akt sein. Die SPÖ steuert mit einem Linksruck einmal mehr auf eine veritable Führungskrise zu", so Scheuch abschließend.

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