WWFF: Gleichenfeier für das TECHbase Vienna

Drei Länder unter einem Dach: Technologiezentrum auf den ehemaligen Paukergründen wird im Herbst eröffnet

Wien (OTS) - Die Bauarbeiten für das TECHbase Vienna, das neue Technologiezentrum auf den ehemaligen Paukergründen in Wien-Floridsdorf, liegen voll im Plan. Am heutigen Montag, dem 27. Juni 2005, findet die Gleichenfeier statt. Bereits im Herbst dieses Jahres soll das neue Zentrum, das unter Beteiligung dreier Bundesländer errichtet wird, bezugsfertig sein. ****

Mit dem TECHbase Vienna entsteht im 21. Wiener Gemeindebezirk eines der modernsten Technologie- und Gründerzentren der Vienna Region. Moderne Ausbildungsstätten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, internationale Hightech-Firmen sowie kleine innovative Start-ups werden hier auf vorerst 12.500 Quadratmetern unter einem gemeinsamen Dach arbeiten und von einander profitieren. Die Gesamtinvestitionskosten des Projektes liegen bei rund 21 Millionen Euro.

Die Errichtung dieses Technologie- und Gründerzentrums erfolgt im Rahmen einer bundesländerübergreifenden Public Private Partnership. Projektpartner sind der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF), die Wirtschaftsagentur für Niederösterreich ecoplus, die Wirtschaftsservice Burgenland AG (WiBAG) sowie als Hauptgesellschafter die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien.

WWFF-Geschäftsführer Bernd Rießland freut sich über die gelungene Kooperation: "Nicht nur das erfolgreiche Zusammenspiel zwischen privater und öffentlicher Hand hat Modellcharakter für künftige Projekte. Auch die Kooperation von drei Bundesländern bei der Errichtung einer Technologieimmobilie ist bislang einzigartig. Solche Gemeinschaftsprojekte erfüllen die Vienna Region erst mit Leben", so Rießland.

Für Dir. Dr. Kurt J. Miesenböck von der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien passt das Engagement beim TECHbase Vienna hervorragend in die Strategie des Unternehmens: "Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien fühlt sich der Ostregion Österreichs und seiner Bevölkerung in besonderem Maße verpflichtet. Daher investieren wir langfristig in bewusst ausgewählte PPP-Projekte und schaffen so in zukunftsorientierten Branchen Arbeitsplätze in Niederösterreich und Wien."

Der größte Mieter, das Österreichische Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal Ges.m.b.H., wird sofort nach Fertigstellung ins TECHbase Vienna übersiedeln. Das Forschungszentrum mietet sich auf rund 10.000 Quadratmeter im Technologiepark ein und will dort seine Kompetenzen im Bereich Mobilität und Energie noch weiter ausbauen.

Das TECHbase wird aber auch hochwertige Ausbildungsstätten beherbergen: Die Etablierung von zwei Fachhochschul-Lehrgängen aus den Bereichen Verkehr und Logistik steht bereits fest: Sowohl das Technikum Wien als auch das Berufsförderungsinstitut (bfi) werden im TECHbase Vienna Seminare abhalten.

Speziell für UnternehmensgründerInnen und JungunternehmerInnen richtet der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds im TECHbase außerdem ein eigenes Start up-Center ein. Schließlich wird sich auch der Automotive Cluster Vienna Region (ACVR) im TECHbase einmieten. Dieses Netzwerk für innovative Unternehmen aus den Bereichen Mobilität, Verkehr und neue Fahrzeugtechnologien wird im TECHbase ein Zentrum für industrielles Kleben (ZIK) und ein Automotive Design Zentrum (ADC) für die Zulieferindustrie errichten.

Die Baustufe II des TECHbase Vienna befindet sich derzeit in der Entwicklungsphase. In einem weiteren Gebäudekomplex sollen rund 6.600 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche für Unternehmen aus dem Hightech-Bereich entstehen. Der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) will die speziellen Wünsche und Bedürfnisse künftiger Mieter bereits bei der Planung berücksichtigen, etwaige InteressentInnen sollten also früh genug mit der Projektgesellschaft BSV in Kontakt treten. Der Baubeginn für die Baustufe II ist für Anfang 2006 geplant, mit der Fertigstellung kann im Herbst 2007 gerechnet werden.

o Interessierte Unternehmen wenden sich an:
Business & Science Park Vienna GmbH
Tel.: 43 1 960 90-86 745
e-mail: kittel@wwff.gv.at
http://www.techbase.at

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Mag. Michael Unger
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