Österreich 1: Musikalische Sommerschmankerln in "Ö1 bis zwei" ab 4. Juli

Wien (OTS) - Im Juli und August dominieren "Große Interpreten" und Ballett- und Tanzmusik aus allen Epochen das Programm der täglichen Musiksendung "Ö1 bis zwei" (Mo. bis Sa., 13.00 Uhr, Ö1). Ab September erfüllen die Moderatoren Albert Hosp und Mirjam Jessa wieder Hörerwünsche.

"Ö1 bis zwei" macht keine Sommerpause - nur die Musikwunsch-Erfüller Albert Hosp und Mirjam Jessa begeben sich in die Ferien. Im Juli und August werden daher in "Ö1 bis zwei" große Interpretenpersönlichkeiten präsentiert - nicht im Sinn eines Porträts, eines Überblicks über das Leben, die Laufbahn, sondern als sinnenfrohes Mosaik von Musikaufnahmen dargestellt. Musik, die gefällt, von großen Künstlern gespielt. Acht Ö1-Musikgestalter haben Lieblingsinterpreten und -ensembles ausgewählt. Dirigenten, Instrumentalsolisten, Kammermusikensembles. Ausgespart werden einzig Sänger, die sind im Opern- und Liedangebot des Festspielsommers in Ö1 reichlich vertreten. Für die Samstags-Ausgaben von "Ö1 bis zwei" hat sich Giselher Smekal eine Reihe ausgedacht, die sich dem Tanz, besser gesagt der Vielfalt der Tanzmusik widmet.

Den Anfang macht Wilhelm Sinkovicz. Er präsentiert vom 4. bis zum 8. Juli das Amadeus Quartett, Franz Welser-Möst, Oleg Maisenberg, Christian Thielemann und den philharmonischen Solocellisten Franz Bartolomey. Bettina Waldner-Barnay vom Landesstudio Vorarlberg folgt ab dem 11. Juli: Sie hat sich das Artemis-Quartett, den Pianisten Leif Ove Andsnes, den Flötisten Emmanuel Pahud, die Geigerin Viktoria Mullova und die Klarinettistin Sabine Meyer ausgewählt. Von breiter Vielfalt ist das Programm des Ö1-Spezialisten für Zeitgenössische Musik, Christian Scheib, der die Woche ab 18. Juli gestaltet: Es reicht vom Trio di Trieste über Frans Brüggen, Arturo Benedetti-Michelangeli und das Kronos Quartett bis zu Alice Harnoncourt. Irene Suchy hat eine besonders prominente Liste der musikalischen Olympier zusammengestellt. Sie beginnt am 25. Juli mit Friedrich Gulda, an den folgenden Tagen werden Gidon Kremer, Daniel Barenboim, Heinrich Schiff und Martha Argerich zu hören sein.

Anfang August stellt Gustav Danzinger das Alban Berg Quartett, die Schwestern Katia und Marielle Labeque, den unvergesslichen Konzertmeister der Wiener Philharmoniker Gerhart Hetzel, den Universalmusiker Ton Koopman und Mischa Maisky vor. Einen Trend zu nordeuropäischen Künstlern zeigt die Auswahl von Peter Kislinger mit dem Dirigenten Osmo Vänskä, dem Gitarristen Julian Bream, dem jungen Klarinettenvirtuosen Martin Fröst, der Geigerin Midori und den Blechbläserstars Hakan Hardenberger und Christian Lindberg. Mit dem 16. August übernimmt Johannes Leopold Mayer die Gestaltung. Er präsentiert Svjatoslav Richter, den Gitarristen Pepe Romero, die Harfenistin Ursula Holliger und die Bratschistin Tabea Zimmermann. Die letzte Sommerwoche "gehört" Elke Tschaikner. Ihre Auswahl wird schöne Stunden mit Pierre Laurent Aimard, Ernst Kovacic, dem Altenberg-Trio, Keith Jarrett und Thomas Zehetmair bescheren.

Zum Spezialprogramm der Samstage: "Aufforderung zum Tanz" heißt das von Giselher Smekal geplante Programm. Er wird Ballett- und Tanzmusik aus allen Epochen und allen Weltgegenden präsentieren, nebenbei auch die Geschichte des klassischen Balletts erzählen und auf aktuelle Tanzveranstaltungen hinweisen. Die beliebten Melodien aus dem "Nussknacker", aus "Schwanensee" und "Romeo et Juliette" werden sicher erklingen. Doch auch die historischen Gesellschaftstänze und die diesen zugrunde liegenden Volkstänze werden thematisiert. Maria Taglione ist einer der Ballett-Sterne des 19. Jahrhunderts, die in dieser Sendereihe mit Musik ihrer Zeit porträtiert werden. Aber auch Persönlichkeiten, die entscheidend die Entwicklung der Tanzkunst beeinflussten, werden vorgestellt, etwa der Impresario Serge Diaghilev und die Modeschöpferin Coco Chanel als Kostümbildnerin der "Ballets Russes".

"Ö1 bis zwei" ist von Montag bis Samstag, jeweils um 13.00 Uhr in Österreich 1 zu hören. Weitere Informationen zum Programm von Ö1 sind im Internet unter http://oe1.ORF.at abrufbar.(hb)

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