REISEVORSORGE: Gesund in den Urlaub, gesund wieder nach Hause

Eine gute Reiseapotheke kann den Urlaub retten

Wien (OTS) - Ferne Länder, Sonne, Sand und Meer. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen - hoffentlich nur Gutes. Denn körperliches Unwohlsein und Beschwerden wie Durchfall, Fieber oder Grippe sind im Urlaub besonders unangenehm. "Eine gute Reiseapotheke kann manchmal Ihren Urlaub retten", sagt Mag. pharm. Dr. Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer.

Bevor Sie auf Reisen gehen, kommen Sie in Ihre Apotheke. Ihre Apothekerin und Ihr Apotheker beraten Sie eingehend, welche Medikamente für welches Reiseziel und speziell für Sie und Ihre Mitreisenden wichtig sind. Alle Apotheken verfügen über ein detailliertes Know-how, welche gesundheitlichen Risiken in den einzelnen Urlaubsdestinationen lauern. Wer gut ausgerüstet ist, kann im Bedarfsfall rasch reagieren. Verlassen Sie sich nicht darauf, notwendige Medikamente erst im Notfall in einem fernen Land kaufen zu können. Die Qualität von Arzneimitteln ist weltweit sehr unterschiedlich.

Speziell Familien mit Kleinkindern sollten sich vor einem Reiseantritt mit den notwenigen Medikamenten eindecken. Mittel gegen Sonnenbrände und Insektenstiche so wie ein Fieberthermometer sollten auf jeden Fall mit auf die Reise, ebenso Präparate gegen Mund- und Rachenentzündungen. Arzneimittel gegen Erbrechen und Reisekrankheit gehören zur Standardausrüstung jeder Reiseapotheke. Um für Unfälle gerüstet zu sein, empfiehlt sich die Mitnahme von Mullbinden, Pflaster, Hautdesinfektionsmittel sowie Wund- und Heilsalben. Auch Schutzimpfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, wenn es in ferne Länder geht.

Sonne: Auf die richtige Dosis kommt es an

Mit der Sonne ist es wie mit einem Medikament: auf die richtige Dosis kommt es an. Während ein Mindestmaß an Sonne unerlässlich ist, kann zuviel davon erhebliche Gesundheitsschäden anrichten. Ein Großteil der Bevölkerung nimmt die Warnungen der Wissenschaftler mittlerweile ernst - und greift auch in unseren Breitengraden zu Sonnenschutzmitteln mit hohen Lichtschutzfaktoren. In der Apotheke finden Sie dazu ein breites Angebot. Achtung Lippenherpes: Haben Sie gewusst, dass sich Lippenherpes besonders gerne nach massiver Sonneneinstrahlung zeigt? Diese so genannten "Fieberblasen" sind zwar an sich harmlos, für den Betroffenen aber sehr unangenehm. Ihre Apothekerin oder Ihr Apotheker können Ihnen sagen, wie Sie sich am besten vor Lippenherpes schützen.

Dauerbrenner Reisedurchfall

Immer öfter, immer weiter, immer exotischer - so lautet der Trend bei den Urlaubsreisen. Da ist der Kontakt mit allerlei fremden Erregern vorprogrammiert. Bei jedem zweiten bis dritten Fernreisenden werden die Urlaubsfreuden durch einen Durchfall mehr oder minder stark getrübt. Wen "Montezumas Rache" im Urlaubsort ereilt, der wird froh sein, wenn er neben Mittel gegen Durchfall auch Präparate zur Wiederherstellung der Darmflora in seiner Reiseapotheke vorfindet. In der Apotheke erhalten Sie wertvolle Tipps zur Selbstbehandlung des Reisedurchfalls.

Reiseimpfungen: Wirksamer Schutz gegen Infektionen

Mehr als 450.000 Österreicher haben im Vorjahr eine Interkontinentalreise in ein Entwicklungsland unternommen - Tendenz steigend. Leider steigt dabei auch die Zahl derer, die eine Infektionskrankheit im Reisegepäck zurückbringen. Ob aus mangelnder Vorbereitungszeit bei Last-minute-Reisen, Angst vor Nebenwirkungen der Schutzimpfungen und Prophylaxemedikamente oder schier aus Unwissenheit - viele Urlauber treffen vor und während der Reise nur unzureichende Vorsorgemaßnahmen. Zu den speziellen Impfungen, die für viele Fernreiseziele empfohlen werden bzw. zwingend erforderlich sind, gehören Impfungen gegen Hepatitis A, Typhus, Gelbfieber und Cholera. Die entsprechenden Impfstoffe erhalten Sie in jeder Apotheke.

Reiseapotheke im Auto

Die Medikamente Ihrer Reiseapotheke sollten Sie niemals im Auto liegenlassen, das Sie in der prallen Sonne abstellen. "Hitze kann die Wirksamkeit mancher Medikamente erheblich beeinträchtigen", warnt Körner. Medikamente, die auch zuhause regelmäßig eingenommen werden, sollten auf jeden Fall auch im Urlaub an einem besonderen Platz deponiert werden, da das Fehlen derartiger Arzneimittel wie etwa Insulin bei Diabetikern lebensbedrohliche Folgen haben kann.

Ausgestattet mit Ihrer individuellen Reiseapotheke sollte der anstehende Urlaub nicht zum unkalkulierbaren Risiko für Ihre Gesundheit werden. Holen Sie sich die empfohlenen Medikamente aus Ihrer Apotheke. In diesem Sinne: Schönen Urlaub.

Apotheken in Österreich

In Österreich spielen die Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Insgesamt beraten 4.700 Apothekerinnen und Apotheker mit abgeschlossenem Pharmaziestudium die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker. Sie erfolgt individuell und auf fachlich hohem Niveau. Bei 64,6 Prozent aller Beratungsgespräche dauert die Beratungszeit vier bis zehn Minuten. Rund die Hälfte der 1.176 Apotheken befindet sich am Land oder in Kleinstädten.

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Österreichische Apothekerkammer
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Mag. Gudrun Reisinger und Mag. Jutta Pint
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Mobil: 0664-1615849 und Mobil: 0664-5350722
E-Mail: gudrun.reisinger@apotheker.or.at
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