ÖAMTC beurteilt Maßnahmen zur Entschärfung des Staupunktes Pack positiv

Kilometerlange Staus auf A 2 sollen heuer vermieden werden

Wien (OTS) - Der ÖAMTC zeigt sich mit den Maßnahmen gegen befürchtete Mega-Staus am Pack-Abschnitt der Süd Autobahn (A 2) während der Sommerferien weitgehend zufrieden: "Die Freigabe der zweiten Tunnelröhre des Herzogbergtunnels erfolgt rechtzeitig am Dienstag, für die einspurigen Baustellenbereiche gibt es die Zusage, bei Bedarf die Arbeiten einzustellen und eine zusätzliche Spur frei zu geben. Zusätzlich werden bei längeren Sperren die Autofahrer rechtzeitig mittels Anzeigetafeln über Ausweichrouten informiert", fasst Clubexperte Willy Matzke zusammen. Allerdings: Ganz ohne Verzögerungen wird es an den starken Reise-Samstagen auch heuer auf der Pack nicht gehen.

Mit der Eröffnung der neuen Herzogberg-Röhre gehören Tunnels mit Gegenverkehr auf der Süd-Autobahn endgültig der Geschichte an. "Die Fertigstellung des Herzogbergtunnels hat sich um ein Jahr verzögert", zieht ÖAMTC-Experte Matzke Bilanz: "Wir konnten aber erreichen, dass die Sanierungsarbeiten der alten Röhre erst im Herbst beginnen, womit die Gefahr von gefürchteten Frontalunfällen während des dichten Urlauberreiseverkehrs vermindert ist."

Im Bedarfsfall zusätzliche Spuren auf den Engstellen der alten Spartrasse

Zwei Engstellen der alten Spartrasse - an deren Ausbau seit 2003 eifrig gearbeitet wird - bleiben auch noch diesen Sommer: Auf Steirischer Seite der Pack ist die A 2 Richtung Süden auf rund 18 Kilometer Länge nur in zwei engen Spuren befahrbar, Richtung Wien gar nur auf einer. In Kärnten besteht nach dem Gräberntunnel ein vier Kilometer langes Teilstück, auf dem Richtung Klagenfurt nur eine Spur zur Verfügung steht. "Die Richtungsfahrbahnen sind mit Betonleitwänden getrennt, um schwere Unfälle zu vermeiden. Trotzdem:
Ein liegen gebliebener Lkw oder Bus reicht für stundenlange Verzögerungen aus", erläutert Matzke. Der ÖAMTC erwirkte, dass die Bauarbeiten im Extremfall unterbrochen werden und eine zweite Fahrspur freigegeben wird. "Wichtig ist, dass die rechte Spur dann auch von den Lenkern benutzt wird. Aus diesem Grund werden schnell aktivierbare Hinweistafeln die Autofahrer darüber informieren", so der Verkehrsexperte. Einzige Ausnahme ist ein rund ein Kilometer langes Teilstück in der Steiermark beim Assingbergtunnel. Hier ist eine derartige Lösung nicht möglich, es wird bis auf weiteres nur eine Fahrspur pro Richtung frei sein.

Erstmals voll automatische Umleitungstafeln im Einsatz

Nicht nur lokal, auch großräumig werden Autofahrer über die aktuelle Situation auf der Pack informiert. "Bislang wussten durchreisende Urlauber nicht, wie man ausweichen kann", erklärt Matzke. Abhilfe schaffen voll automatische, gut sichtbare Überkopf-Anzeigetafeln, die beim Knoten Seebenstein, bei Graz West und bei Klagenfurt Nord errichtet wurden und den Lenkern großräumige Ausweichmöglichkeiten - die gemeinsam mit dem ÖAMTC erstellt worden sind - anzeigen. Ist die A 2 im Packabschnitt blockiert, lautet die Empfehlung beim Knoten Seebenstein über die voll ausgebaute Semmering- (S 6) und Murtal Schnellstraße (S 36) auszuweichen. Ab Judenburg wird man über die B 78 bei Bad St. Leonhard wieder auf die A 2 geleitet. Über die B 317 bis Klagenfurt durchzufahren, wird vom Club wegen der zahlreichen Ortsdurchfahrten eher nicht empfohlen. Eine weitere Ableitung gibt es aus dem Raum Graz über die Pyhrn Autobahn (A 9) ins Murtal.

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