Neues Volksblatt: "Agrarpolitik" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 27. Juni 2005

Linz (OTS) - Er weiß sehr genau, was er nicht will, wobei die Betonung auf "nicht" liegt. Und er sagt es uns auch deutlich, der Genosse Alfred Gusenbauer. Die Steuerreform mag er nicht; die Sicherung der Pensionen, wie sie von der Regierung vorgeschlagen und beschlosen wurde, mag er auch nicht; und, und, und, und ...
Weniger genau informiert uns der SPÖ-Vorsitzende darüber, was er will. Mit Konzepten überfordert er uns nicht.
Gott sei Dank!
Befasst sich der "Gusi" nämlich einmal näher mit einem Thema, ist gleich ein ganzer Berufsstand gefährdet - wie die Bauern durch die Forderung nach Halbierung des EU-Agrarbudgets.
Was das für Österreichs Bauern bedeutet, die aufgrund schwieriger Rahmenbedingungen - man denke nur an die Bergbauern -überdurchschnittlich von den EU-Mitteln profitieren, kann man sich vorstellen.
Mit Verständnis der Sozis können die Bauernfamilien nicht rechnen, schließlich haben sie einen schweren "Mangel": Sie wählen - zum überwiegenden Teil - nicht rot. Mit gutem Grund, wie sich beim jüngsten Ausflug Gusenbauers in die Agrarpolitik wieder einmal gezeigt hat.

Rückfragen & Kontakt:

Neues Volksblatt
Chefredaktion
Tel. 0732/7606 DW 782
volksblatt@volksblatt.at
http://www.volksblatt.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVB0001