Haubner zu Internationalem Tag gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel

Wien 2005-06-26 (BMSG/OTS) - Sozialministerin Ursula Haubner erinnerte heute anlässlich des Internationalen Tages gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel an das von den Vereinten Nationen erklärte Ziel die internationale Gemeinschaft von der Geisel des Drogenmissbrauchs zu befreien. Das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) wählt für diesen internationalen Tag jedes Jahr ein bestimmtes Motto und organisiert eine zwölfmonatige Kampagne, durch die das Drogenproblem verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden soll. Das Motto für 2005 lautet "Selbstachtung heißt....sich für ein gesundes Leben entscheiden". "Wir müssen verstärkt Prävention investieren, Suchtkranken helfen, aber auch noch härter und konsequenter mit allen Mitteln der Gesetze gegen Dealer vorgehen", betonte Haubner.

Das Sozialministerium fördert gerade im Jugendbereich intensiv Projekte im Bereich der Jugendprävention. Methoden die auf die Steigerung der sozialen Kompetenz und der Selbstkontrolle abzielen, wie auch Methoden die auf eine intensive Auseinandersetzung mit Konsumverhalten abzielen oder auch Initiativen die auf eine aktive Einbindung der Jugendlichen in die Beratungs- und Informationstätigkeit abzielen. "Mir als Sozialministerin ist es wichtig die Persönlichkeitsentfaltung wie auch die körperliche, seelische und geistige Entwicklung junger Menschen zu fördern, denn starke, selbstbewusste und anerkannte Jugendliche brauchen keine Drogen", betonte Haubner. Während die Vereinten Nationen sich in Ihrer Kampagne nur auf illegale Drogen konzentrieren, setzt Österreich gemeinsam mit der EU auch einen Schwerpunkt auf legale Drogen.

Haubner forderte auch die Erhaltung und Ausweitung der Schutzzonen rund um Schulen. "Die Schutzzonen haben sich bewährt, jetzt gilt es sie auszuweiten und langfristig abzusichern. Das Ziel muss sein, langfristig mit mehr Exekutive und verstärkten Kontrollen, eine "Schutzzone Österreich" zu schaffen, denn Drogendealer dürfen in Österreich keinen Platz haben", so Haubner abschließend.

(Schluss/bxf)

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