"profil": WWF Österreich kämpft mit stark rückläufigen Spendeneinnahmen

Spekulationen über 400.000 Euro Verlust im Wirtschaftsjahr 2005/2006 - Präsident Pechlaner: "Situation, die uns Sorgen macht"

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, kämpft die Naturschutzorganisation WWF Österreich, Ableger des Word Wild Life Fund International, mit rückläufigen Spendeneinnahmen. Die Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 hat das Spendenverhalten laut WWF-Österreich-Präsident Helmut Pechlaner maßgeblich beeinflusst. Demnach habe der WWF allein im Jänner und Februar 2005 um 30 bis 40 Prozent weniger Einnahmen verzeichnet, da die Spenden vorwiegend an humanitäre Hilfsorganisationen gegangen seien. Pechlaner gegenüber "profil":
"Wir befinden uns in einer Situation, die uns Sorgen macht. Der Fortbestand ist aber in keiner Weise gefährdet."
Dem Vernehmen nach hat Österreichs älteste Umweltorganisation im Geschäftsjahr 2004/2005 - es endet mit 30. Juni - Verluste in der Größenordnung von 400.000 Euro erwirtschaftet. Die designierte neue Geschäftsführerin Hildegard Aichberger will das nicht bestätigen. Aichberger gegenüber "profil": Wir sind noch in der Budgeterstellungsphase. Die Lage ist angespannt, aber nicht existenzbedrohend".

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