WdF-Umfrage: EU-Krise hat massive Auswirkungen auf Europas Wirtschaftslage

Heimische Manager rechnen mit Verzögerung der EU-Beitrittsverhandlungen

Wien (OTS) - Österreichs Manager sehen Europas Zukunft nach dem Scheitern des EU-Gipfels mit gemischten Gefühlen entgegen. Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte, die unabhängige Interessensvertretung der heimischen Manager, erhob unter seinen Mitgliedern die aktuelle Stimmungslage und holte die Meinung über die Auswirkungen der Krise auf das Wirtschaftsleben in Österreich und Europa ein (n=560).

Auf die Frage: "Die Europäische Union steht nach dem Scheitern des EU-Gipfels vor der größten Herausforderung in ihrer jungen Geschichte. Mit welchen Auswirkungen rechnen Sie mittelfristig?" rechnen fast die Hälfte (48 %) der befragten Manager mit einer Verzögerung der Beitritte von Bulgarien, Rumänien, Kroatien und Türkei.

25 % der Befragten befürchten durch die unsichere Situation in Brüssel massive Wettbewerbsnachteile der Europäischen Union gegen China und USA, von Auswirkungen auf die Stabilität des Euros gehen 20,7 % aus: Sie rechnen mit einer Schwächung des Euros gegenüber dem Dollar.

Österreichs Wirtschaft geht nach der Meinung der österreichischen Führungskräfte unbeschadet aus der aktuellen Krise heraus: Nur 3,6 % der Befragten erwarten eine Stagnation des Wirtschaftswachstums in Österreich.

Trotz der Diskussion in einigen EU-Ländern und den Wünschen diverser politischer Gruppierungen, die mit dem Austritt einiger Länder aus der Europäischen Union liebäugeln, halten die heimischen Manager fest an der EU fest: Nur verschwindende 2,7 % rechnen mit dem Austritt einzelner Mitgliedsländer aus der europäischen Staatengemeinschaft.

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