ÖHGB: FGW-Studie entlarvt die populistische Panikmache der SPÖ und AK

"Explodierende Wohnkosten" wurden ins Reich der Legenden verwiesen

Wien (OTS) - "Die Studie der FGW straft die jüngsten Behauptungen der SPÖ, die Wohnkosten würden explodieren, Lügen. Die ausgewiesenen Kostensteigerungen - und das ist nun erwiesen - sind klar auf statistische Ursachen zurückzuführen. Die Eigentümer - und wohl auch die Mieter - haben von den behaupteten Mietsteigerungen ohnehin nie etwas bemerkt." kommentierte der Präsident des Österreichische Haus-und Grundbesitzerbundes (ÖHGB) Nationalrat Mag. Heribert Donnerbauer die Ergebnisse der jüngsten FGW-Studie über die Wohnkosten in Österreich, die im Auftrag des Wirtschaftsministerium erstellt wurde.

"Die Studie weist schlüssig nach, dass die Kostensteigerungen weder von der Entwicklung der Marktpreise, noch jener der Bestandskosten ableitbar ist. Die vermeintliche Kostensteigerung ist erst im 3. Quartal 2004 sprunghaft in der Statistik erfolgt. Genau zu jenem Zeitpunkt, in dem die ersten Ergebnisse des unter neuen Parametern erstellten Mikrozensus in den VPI eingeflossen sind. Eindeutig ein Datenbruch aufgrund neuer Erhebungsmethoden.", so Präsident Donnerbauer, "Untermauert wird diese Ergebnis durch die Tatsache, dass überproportionale Kostensteigerungen am Markt schlichtweg nicht erkennbar sind. Der Wohnungsmarkt hat sich - das zeigen auch alle Quellen der Studie übereinstimmend - moderat entwickelt."

Weiters führt die Studie der FGW wortwörtlich aus, dass der frühere Anstieg der Wohnkosten vor allem durch das sukzessive Verschwinden von schlecht ausgestatteten Wohnungen (Kategorie B, C und D) vom Wohnungsmarkt, also durch die qualitative Verbesserung erklärt werden kann. Das bestätigt unsere bisherige Argumentation.", erklärt der ÖHGB-Präsident.

"Laut FGW-Studie sind auch in Zukunft weder im Wohnungsbestand, noch am Markt Kosten- und Preissteigerungen absehbar. Die Wohnkosten werden voraussichtlich sogar auf Dauer dämpfend auf die Gesamtteuerung einwirken. Der populistischen Panikmache der SPÖ und AK beim Thema Wohnkosten ist damit hoffentlich ein Riegel vorgeschoben.", so Nationalrat Donnerbauer abschließend.

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