ÖVI kritisiert übertriebene AK-Forderungen

Wien (OTS) - Der Österreichische Verband der Immobilientreuhänder (ÖVI) bemängelt die Folgerung der Arbeiterkammer, dass der geltende Richtwert keine funktionierende Mietenbegrenzung darstellen würde. Es zeichnet sich bereits jetzt, auch wegen der fehlenden Investitionsanreize im Wohnbau, ein Nachfrageüberhang ab. "Spätestens wenn die Nachfrage wieder das Angebot übertrifft, wird der Richtwert seine begrenzende Aufgabe erfüllen", erläutert ÖVI-Geschäftsführer Anton Holzapfel. Das Richtwertsystem bildet mit seinen Zu- und Abschlägen die Kriterien am Wohnungsmarkt nach. Die Forderung der AK nach einem Richtwertsystem mit pauschalen Limits der Zuschläge von 25 Prozent betrachtet der ÖVI-Geschäftsführer als nicht sinnvoll. Denn eine Wohnung in der Wiener Innenstadt würde dann gleich viel kosten wie in den Randbezirken. Realitätsfremd ist die Behauptung der AK, in Wien würde eine Richtwertwohnung mit 70 Quadratmetern durchschnittlich 760 Euro kosten. "Eine solche Behauptung, die auf den Anbotspreisen einer TU-Untersuchung beruht, entbehrt der wirklichkeitsnahen Betrachtung und deckt sich nicht mit den Erfahrungen unserer ÖVI-Immobilientreuhänder", erklärt abschließend Anton Holzapfel.

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