Blecha: 200.000 Pensionisten müssen weiter unter der Armutsgrenze leben!

SPÖ-Antrag im parlamentarischen Sozialausschuss "vertagt"

Wien (SK) Im heutigen Sozialausschuss des Parlaments brachte die SPÖ-Fraktion einen Antrag auf Erhöhung der Ausgleichzulage auf 678 Euro, einen Nachschlag bei Pensionen bis 1.000 Euro um 15 Euro monatlich und der Einführung der Negativsteuer auch für Pensionisten. "Der Pensionistenverband Österreichs hat diesen Antrag sehr begrüßt, weil darin die langjährigen Forderungen des Pensionistenverbandes vollinhaltlich aufgenommen wurden. Die Pensionisten wissen jetzt, wer für ihre Interessen eintritt!" sagte Pensionistenverbandspräsident Karl Blecha in einer Stellungnahme. ****

"Die Hoffnung, dass die Regierungsparteien diesen Antrag annehmen, war groß, zumal sowohl Soziaministerin Haubner als auch der designierte Seniorenbund-Obmann Khol sich zumindest unserer Forderung nach Anhebung der Ausgleichszulage angeschlossen haben", erklärte Blecha.

"Die dringend notwendige Anhebung der Mindestpension über die Armutsgrenze wurde aber im Sozialausschuss von den Regierungsfraktionen vertagt, 200.000 Menschen müssen weiter in Armut leben - ein sozialpolitischer Skandal im Gedenkjahr!", so Pensionistenverbands-Präsident Blecha abschließend. (Schluss) wf/mm

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