HOBAS-Informationstagung der Siedlungswasserwirtschaft

LH Haider: Wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung wird durch Zukunftsfonds verstärkt - LR Rohr: Wasserwirtschaftsfonds löst 200 Mio. Investitionsvolumen aus

Klagenfurt (LPD) - "Das Land unterstützt die Wirtschaft mit guten Rahmenbedingungen und mit dem 500 Millionen Euro schweren Zukunftsfonds werden die wirtschaftspolitischen Aktivitäten verstärkt", sagte heute, Donnerstag, Landeshauptmann Jörg Haider bei der österreichweiten Informationstagung der Siedlungswasserwirtschaft im Casineum Velden. Organisator der Veranstaltung ist HOBAS Rohre GmbH. Im Mittelpunkt der Gespräche, die alle zwei Jahre stattfinden, stehen modernste Technologien und Zukunftsperspektiven rund um die Wasserversorgung, Wasserentsorgung und Wasserschutzmaßnahmen.

Der Landeshauptmann hob die Leistungsstärke des weltweit tätigen Konzers hervor, der weiterhin sein Kompetenzzentrum in Klein St. Paul in Kärnten habe. Es sei wichtig, gerade jene Unternehmen zu pflegen, die ihre Kompetenzzentren im Lande lassen bzw. hier errichten, unterstrich der Landeshauptmann die wirtschaftspolitische Strategie angesichts der Herausforderungen durch die globalisierte Wirtschaft und nannte in diesem Zusammenhang wichtige Unternehmen wie Infineon oder Mahle, die in Kärnten ihre Kompetenzzentren errichteten bzw. ausgebaut haben.

HOBAS sei ein sehr wichtiger Partner der Kärntner Wirtschaft. Im Lande herrsche wirtschaftlicher Optimismus, sagte Haider. Es werde enorm viel investiert wie dies allein die zahlreichen Hotel- und Gesundheitsprojekte rund um den Wörthersee zeigen. Auch die Infrastruktur werde stark modernisiert, verwies Haider auf das Beispiel Koralmbahnbau.

Umweltlanderat Reinhart Rohr wies auf den hohen Stellenwert des Wassers in Kärnten hin, worauf im Besonderen die laufende Ausstellung "Kärnten wasser.reich" aufmerksam mache. Das Land investiere jährlich 100 bis 120 Mio. Euro in die Abwasserentsorgung. Mit dem neu geschaffenen Wasserwirtschaftsfonds würden nunmehr 30 Mio. Euro zur Verfügung stehen, damit könne ein Investitionsvolumen von 200 Mio. Euro ausgelöst werden, sagte Rohr.

Die heutige Veranstaltung mit den HOBAS-Managern Peter Scharmann und Klaus Battistata an der Spitze, befasste sich mit Themen wie dem Wientalsammelkanal, dem Grundwasserschutz in Klagenfurt und den Erfahrungen mit älteren Kanalsystemen wie etwa in Gleisdorf. HOBAS mit seinen insgesamt 650 Mitarbeitern ist in den letzten Jahren auch zu einem der weltweit größten Produzenten von Kunststoffrohren gewachsen. Als Lieferant von Speziallösungen wurde HOBAS zum innovativen Partner bei städtischen Wasserprojekten.
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