AK: Statistik-Spielerei ändert nichts - Wohnen ist zu teuer

AK fordert klare Mietobergrenzen für Altbaumietwohnungen

Wien (OTS) - Als "Statistik-Spielerei, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat" kritisiert die AK die heutigen Aussagen des VP Wohnbausprechers, wonach Mieten nur moderat gestiegen seien. Tatsache ist: In den fünf Jahren zwischen 1999 und 2004 sind die Mietkosten bei Altbaumietwohnungen insgesamt um 30 Prozent gestiegen oder um 5,3 Prozent jährlich. Die Inflationsrate ist im gleichen Zeitraum im Schnitt pro Jahr um nur zwei Prozent gestiegen. Die Einkommen der Mieter werden dadurch immer stärker belastet. Tatsache ist weiter:
Statt die Mieter zu entlasten, hat die Regierung das Mietrecht zu Gunsten der Vermieter liberalisiert. Die AK fordert angesichts der Teuerungen klare Mietobergrenzen für Altbaumietwohnungen und eine Mieterentlastung bei den überwälzbaren Hausbetriebskosten.

Rückfragen & Kontakt:

Christian Spitaler
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 50 165 - 2152
mobile: (+43) 664 45 43 43 6
christian.spitaler@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0001