Die Wahrheit über das Belastungspaket des Landes: Jeder Haushalt ist betroffen!

Pacher: "Land muss sparen und Fiedler-Vorschläge umsetzen"

Klagenfurt (OTS) - Still und heimlich hat die Landesregierung
diese Woche ein Belastungspaket für Kärntens Bevölkerung geschnürt. "Nun kommt zum Vorschein, welche Auswirkungen die geplanten Steuer-und Abgabenerhöhungen haben: Jeder einzelne Haushalt, jeder Betrieb ist betroffen!", kritisiert heute WK-Präsident Franz Pacher.

"Das ist absoluter Wahnsinn! Was uns als "Neuregelung der Gebrauchsabgabe" präsentiert wird, bedeutet geschätzte Mehrkosten von jährlich rund 200 Euro für jeden Kärntner Haushalt", rechnet Pacher vor. Auswirkungen hat diese Abgabe auf die Wasser- und Kanalisationsgebühren, auf die Strom-, Gas- und Fernwärmerechnung jedes Haushaltes. "Das ist aber noch lange nicht alles. Auch die Erhöhung der Musikschulenabgabe und der Landesverwaltungsabgaben wird jeden einzelnen Kärntner treffen. Zwar handelt es sich jeweils nur um ein paar Euro, doch unterm Strich kommt dadurch auch einiges an Mehrbelastungen zustande."

Besonders schlimm sieht es für die Häuslbauer aus: Die neue Bauabgabe, erhöhte Gemeindegebühren- und Abgaben sowie die Schotterabgabe werden jeden von ihnen voraussichtlich über 2.000 Euro Mehrkosten bescheren.Bis zu 23 Millionen Euro will sich das Land von den Besitzern von Nebenwohnsitzen holen.

Pacher: "Anstatt ernsthaft an einer ausgabenseitige Budgetsanierung zu arbeiten, werden neue Belastungen für die Kärntner Bevölkerung erfunden. Ich frage mich wirklich, was sich die Herren Haider und Ambrozy dabei denken. In konjunkturell so unsicheren Zeiten sollte die Politik alles daran setzen, die Kaufkraft zu stärken und nicht den Leuten das letzte Geld aus den Taschen ziehen!"

"Das Land muss sparen und sich nicht beim Bürger bedienen", verlangt Pacher. "Mit dem Steuergeld sorgfältig umgehen, jede einzelne Ausgabe evaluieren. Doppelgleisigkeiten vermeiden, die Landesgesellschaften reduzieren. Ex-RH-Präsident Fiedler hat für die nächsten fünf Jahre ein Einsparungspotential von 340 Millionen Euro errechnet, man muss es nur umsetzen", so Pacher abschließend.

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