Großruck: SPÖ-Gräuelpropaganda bei Mieten und Wohnen widerlegt

FGW-Studie im Auftrag des BMWA zeigt "schwarz auf weiß", Wohnkosten in Österreich seit dem Jahr 2000 moderat entwickelt

Wien, 23. Juni 2005 (ÖVP-PK) Die "Gräuelmeldungen der SPÖ", die Regierung sei "Preistreiber bei Mieten und Wohnungen", gingen nicht nur ins Leere, "sie sind schlichtweg falsch", so der ÖVP-Wohnbausprecher Abg.z.NR Wolfgang Großruck heute, Donnerstag bei der Präsentation der Studie "Wohnkosten in Österreich" im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit gemeinsam mit Dr. Wolfgang Amann, von der unabhängigen Forschungsgesellschaft für Wohnen, Bauen und Planen. "Die Studie zeigt schwarz auf weiß, die Wohnkosten in Österreich haben sich seit dem Jahr konstant und moderat entwickelt und liegen um die allgemeine Inflationsrate und darunter", so Großruck. ****

Seitens der ÖVP sei es daher "unmöglich diese Horrormeldungen zur Kenntnis zu nehmen", betonte der ÖVP-Wohnbausprecher. Vielmehr habe eine Änderung des "Mikrozensus" der Statistik Austria zu dieser "Fehleinschätzung" geführt. Im Herbst 2004 seien andere Werte in die Berechnungen mit aufgenommen worden und hätte diesen "Sprung" bewirkt. "Es gibt daher, entgegen SPÖ- und AK-Meldungen, keinesfalls eine künstliche Anhebung von Mieten und keinesfalls eine eklatante Steigerung von Wohnkosten", betonte Großruck.

Wie Studienleiter Wolfgang Amann weiters ausführte, habe die Umstellung im Teilindex "Wohnen" des Verbraucherpreisindex (VPI) zu "statistischen Steigerungen" geführt. "Der Mikrozensus wurde auf neue Beine gestellt, die Stichproben vollständig ausgewechselt und bei den Wohnkosten zusätzlich zu Wohn- und Betrieb- auch die Heizungskosten eingerechnet. Dieser Sprung ist also nur durch die geänderte aber für die Zukunft aussagekräftigere Methode seit Herbst 2004 erklärbar", so Amann. Der "statistische Preisauftrieb" würde daher ab Mitte diesen Jahres der Vergangenheit angehören.

Was die von der Arbeiterkammer angeführten Richtwertmieten betrifft, so betonte Großruck, dass sich das Richtwertsystem aus Zeiten der Großen Koalition als "Marktregulativ bewährt und gut entwickelt" habe. Der Markt habe gezeigt, dass er funktioniere:
"Der Richtwert hat sich auch inklusive Zuschlägen eingependelt und preisdämpfend ausgewirkt." Es gäbe daher keinen Grund, das bestehende System zu verändern, die "rote Mär" von der Preisexplosion bei Mieten und Wohnen sei damit endgültig widerlegt.

Dies konnte auch Wolfgang Amann bestätigen: "Die durchschnitt-lichen Marktpreise für Richwert-Mietwohnungen in Wien betragen 6,07 Euro und nicht wie von der Arbeiterkammer behauptet 8,70 Euro."
Dies sei daher verwunderlich, da sich beide Studien aus der
gleichen Datenbasis des Immobilienindix von Prof. Feilmayer von der TU-Wien ergäben. "Die Arbeiterkammer hat aber nur die teuren Kategorie A Wohnungen und vor allem Angebots- und nicht Abschlusspreise eingerechnet, um die Preise überhöht darzustellen."

Abschließend betonte Großruck: "Auch wenn wir feststellen müssen, dass die Wohn- und Mietkosten steigen, so gibt es keine eklatanten Preissteigerungen. Ziel der ÖVP-Wohnpolitik sind leistbare Wohnkosten. Diese werden durch die Vielfalt des Angebots am österreichischen Wohnungsmarkt garantiert - von Gemeinnützigkeit, öffentlichem Eigentum, über Wohnbauförderungen, Mietkauf, Privaten und Eigentum. Damit ist das Grundrecht auf
Wohnen erfüllt", so Großruck abschließend.

Die gesamte Studie können sie auf der Homepage des BMWA unter
http://www.bmwa.gv.at/BMWA/Themen/Wirtschaftspolitik/Wohnungspolitik/woh
nungspolitik.htm-
http://www.bmwa.gv.at/BMWA/Themen/Wirtschaftspolitik/Wohnungspolitik/woh
nungspolitik.htm abrufen.

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