Strache: Vereinigung oder Wahlplattform mit dem BZÖ ist ausgeschlossen!

Abspaltung von Haider, Scheuch und Co. war "Befreiung" für die echten Freiheitlichen!

Wien, 23-06-2005 (fpd) - Sämtlichen Überlegungen, die eine Wiedervereinigung, Wahlplattform oder sonstige organisatorische Zusammenarbeit mit dem BZÖ anstreben, seien völlig abstrus, aus der Luft gegriffen und in der echten FPÖ auch nirgends gewünscht, stellte heute der Bundesobmann der FPÖ, LAbg. GR Heinz-Christian Strache klar.

Die von Haider, Haubner, Scheuch und Co. betriebene Abspaltung sei aus heutiger Sicht ein Befreiungsschlag für die FPÖ gewesen, da sich gezeigt habe, daß die ehemalige Führungsmannschaft nur mehr an Posten, Spesen und Polit-Pfründen interessiert war. Dazu komme, daß Jörg Haider in den letzten Jahren mehr und mehr zum Politclown verkommen sei. Auch inhaltlich sei man mit dem BZÖ nicht vergleichbar. Während Karin Miklautsch vor wenigen Tagen das BZÖ als "Liberales Forum", mit dem Willen zur Homo-Ehe und mit dem Bekenntnis für noch mehr zweisprachige Ortstafeln in Kärnten positionierte, sei die FPÖ mittlerweile zur einigen Oppositionspartei in Österreich erwachsen, so Strache.

Sowohl die Kanzlerpartei, die Sozialisten und Grünen aber auch Haiders BZÖ haben sich gegen den Willen der Österreicher gestellt, das Ermächtigungsgesetz zur EU-Verfassung beschlossen und damit die Souveränität Österreichs massiv gefährdet. Auch verfolge diese Bundesregierung eine skrupellose, neoliberale Wirtschaftspolitik, deren Ziel einzig auf Gewinnmaximierung ausgerichtet und die Gefahr einer neuen "Ausländer rein"-Politik evident sei.

Allein an diesen Punkten sei es klar festzumachen, daß die FPÖ mit Haiders BZÖ keinerlei gemeinsame Basis habe und die Wiedervereinigung für uns ausgeschlossen sei. Nach den Landtagswahlen im Herbst würde sich diese Frage, so Strache, ohnedies nicht stellen, da das BZÖ in keinem der drei Bundesländer den Einzug in den Landtag schaffen und sich damit quasi selbst auflösen werde. (Schluß) jen

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