Scheuch gegen EU-Lockerung der BSE-Vorsorge

Wien, 2005-22-06 (bpb) - Eine klare Absage gegen die von EU-Kommissar Markos Kyprianou in Aussicht gestellten Lockerungen in Sache BSE-Vorsorge kommt von BZÖ-Bündnissprecher Nabg. DI Uwe Scheuch. Eine derartige Vorgangsweise wäre sowohl gegenüber den Konsumenten wie auch den Bauern "unverantwortlich". Die Lobbyisten der Agrar-Industrie sein in Brüssel offensichtlich wieder einmal auf weit geöffnete Ohren gestoßen, kritisierte Scheuch.****

Nur weil BSE durch verschärfte Maßnahmen in den letzten fünf Jahren weitgehend eingedämmt worden ist, heiße das noch lange nicht, dass man wieder zur Tagesordnung übergehen könne. Die Seuchengefahr sei noch lange nicht vorbei, wie der jüngste BSE-Fall in Österreich zeige. Lockerungen bei den Kontrollen oder weniger strenge Auflagen, die das in den Handel bringen von verseuchten Fleisch begünstigen, müssen daher strikt unterbunden werden, warnte Scheuch.

Österreich müsse daher in Brüssel in dieser Frage einen harten Standpunkt einnehmen. Insbesondere Gesundheitsministerin Rauch-Kallat und Landwirtschaftsminister Pröll seien gefordert. "Österreichs Konsumenten und Landwirte müssen vor diese Begehrlichkeiten der Agrar-Industrie geschützt werden. Der Weg einer konsequenten BSE-Vorsorge dürfe nicht verlassen werden", so Scheuch abschließend.

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