Präsident Christoph Leitl vom Wirtschaftsparlament der WKÖ einstimmig wiedergewählt

Schenz, Schelling, Matznetter, Krenn und Römer Vizepräsidenten - Vizepräsident Haiden nach zehneinhalb Jahren im WKÖ-Präsidium geehrt und verabschiedet

Wien (PWK486) - "Ich gelobe es, so wahr mir Gott helfe" - mit
diesen Worten trat Christoph Leitl, der bisherige und heute in der Sitzung des Wirtschaftsparlamentes wiedergewählte Präsident der Wirtschaftskammer Österreich seine zweite Amtszeit an. Leitl nahm die einstimmige Wahl an, "die mich verpflichtet, nach bestem Wissen für die österreichische Wirtschaft zu arbeiten." Zu Vizepräsidenten wurden Richard Schenz und Hans-Jörg Schelling gewählt. In das Präsidium der WKÖ kooptiert wurden Matthias Krenn (RFW), Christoph Matznetter (SWV) und Renate Römer (ÖWB). Anna Maria Hochhauser und Reinhold Mitterlehner wurden als Generalsekretäre wiederbestellt.

"Wir haben in der Wirtschaftskammer eine Kooperation der Vernunft und des menschlichen Gleichklanges", so Präsident Leitl in seinen Worten an die Delegierten zum Wirtschaftsparlament. Er dankte den fünf wahlwerbenden Gruppen nicht nur für einen "konstruktiven Ideenwettbewerb - man kann auch Wahlkampf dazu sagen", der fair und ohne Untergriffe abgelaufen ist. Der WKÖ-Präsident dankte den Fraktionen und allen Delegierten auch dafür, dass es gelungen ist, ein Arbeitsübereinkommen aller wahlwerbenden Gruppen abzuschließen. Darin zeige sich die Bereitschaft aller zur Zusammenarbeit als Plattform für Wachstum und Arbeit. Leitl verlieh seiner Freude darüber Ausdruck, dass sich das neue Wirtschaftsparlament durch "weniger Grau und mehr Farbe" auszeichnet: "Es ist als erster Schritt gelungen, die Frauenquote unter den Delegierten von 7,2 auf 14,4 Prozent zu verdoppeln." Erstmals im verjüngten höchsten Gremium der Wirtschaftskammer Österreich konnte Leitl auch 47 neue Delegierte -"Da hat ein kleiner Generationenwechsel stattgefunden" - sowie mit Marianne Hengl eine Vertreterin der österreichweit rund 3000 Unternehmerinnen und Unternehmer mit Behinderungen und mit Peter Lehner einen Vertreter der "Jungen Wirtschaft" begrüßen.

Geehrt wurde vom "alten" und neuen WKÖ-Präsidenten Christoph Leitl der scheidende Vizepräsident René-Alfons Haiden, der mit heutigem Tag nach zehneinhalb Jahren aus dem Präsidium der WKÖ ausgeschieden ist. "Ich schätze ihn, seine fachliche Qualifikation, seine Konzilianz und seine Festigkeit der Meinung. René-Alfons Haiden zeichnet etwas aus, worauf es in der Wirtschaft wie im Sport ankommt: Kämpfen bis zur letzten Minute, um Erfolg zu haben. Du warst der richtige Mann am richtigen Ort. Ich danke Dir für Deine Arbeit, für alles, was Du für die österreichischen Betriebe geleistet hast", so Leitl zu den Verdiensten Haidens um die Einführung des Euro und die Entschärfung von Basel II. Man werde die Erfahrungen Haidens auch in Zukunft aktiv nützen.

Leitl dankte weiters den Partnern der Wirtschaft - der Bundesregierung, den Sozialpartnern, den Bildungsorganisationen und dem Arbeitsmarktservice - für deren Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammerorganisation: "Diese Zusammenarbeit kann Vorbild für ganz Österreich sein." (JR)

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