Siegerprojekt des Terrassenhaus-Wettbewerbs präsentiert

249 Wohnungen und ein Kindertagesheim entstehen auf den "Tarbuk-Gründen" in Favoriten

Wien (OTS) - "Es herrscht besonders intensives Interesse an Wohnungen, die viel an Freiräumen und Freiflächen bieten. Dabei sind Terrassenwohnungen eine der beliebtesten Wohnformen. Um dieser Vorliebe gerecht zu werden, hat der wohnfonds - wien mit den Bauträgern Heimbau und Eisenhof den Wettbewerb "Terrassenhaus" ins Leben gerufen. Jetzt steht das Siegerprojekt fest. Auf den "Tarbuk-Gründen" in Favoriten werden 249 Wohnungen und ein Kindertagesheim entstehen, die den Mietern das Gefühl geben, alle Vorteile des städtischen Lebens unmittelbar zu haben und trotzdem viel Freiraum genießen zu können, erklärte Wohnbaustadtrat Werner Faymann am Donnerstag bei der Präsentation des Siegerprojektes des Terrassenhaus-Wettbewerbs. An der Präsentation nahmen auch GR Christoph Chorherr sowie die Architekten Elke Delugan-Meissl und Rüdiger Lainer teil.

Auf dem 10.000 m2 großen Areal der Firma Tarbuk zwischen Buchengasse, Gußriegelstrasse, Davidgasse und Zur Spinnerin wird ein neuer Typ großvolumigen Wohnens entstehen.

Ziel war es, möglichst viele Wohnungen mit besonderer Terrassenqualität zu schaffen, ausgestattet mit großzügigen, "privaten" wohnungsbezogenen Freiräumen. Auch "Licht und Sonne" waren ein zentrales Thema des Wettbewerbs. Gesucht war ein Optimum an besonnten Räumen und einer hervorragenden Belichtung.

Weitere Kriterien waren die städtebauliche Konzeption, die Anbindung an die vorhandene Struktur, sowie die daraus resultierende Gestaltung der öffentlichen und halböffentlichen Freibereiche.****

Die "Tarbuk-Gründe" liegen in einem gut erschlossenen Gebiet. Die Infrastruktur für die neuen Bewohner ist ausgezeichnet. Die Straßenbahnlinien 65 und 6 sowie die Buslinie 7A haben Stationen in unmittelbarer Nähe.

Zweistufiger Wettbewerb

Der Wettbewerb fand zweistufig mit vorgeschalteter Interessentensuche statt. 89 Interessenten gaben bis Oktober 2004 ihre Bewerbung ab. 35 Architektenteams wurden zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen. Bei der ersten Jurysitzung am 7. April 2005 wurden sieben Teams für die zweite Stufe ausgewählt.
Im Juni 2005 wurde bei der Jurysitzung unter Vorsitz von Arch. Wolf D. Prix und Arch. Elke Delugan-Meissl das Projekt von Architekt Rüdiger Lainer zum Siegerprojekt erklärt.
Gewürdigt wurde der spannende Beitrag in Bezug auf das der Ausschreibung zugrunde gelegte Thema "Terrassenhaus" sowie die angedachten Wohntypologien im funktionalen und stadtstrukturellen Kontext, welcher auch als neuer Impuls für das Quartier angesehen wurde. Das architektonische Erscheinungsbild - "die lebendige Fassade" - die Flexibilität der Grundrisse, das umfangreiche und differenzierte Angebot an wohnungsbezogenen Freiräumen sowie die angebotenen Gemeinschaftsterrassen komplettieren die architektonische Aussage des Projektes.

Das Siegerprojekt umfasst insgesamt 249 geförderte Mietwohnungen mit Eigentumsoption. Nach zehn Jahren haben die Mieter die Möglichkeit die Wohnung zu kaufen.

Alle Wohnungen verfügen über einen privaten Freiraum -Erdgeschoßwohnungen über Mietergärten (Patios) mit einer Durchschnittsgröße von ca. 25m2, Geschoßwohnungen über Loggien oder Veranden mit durchschnittlich ca. 10m2, wobei Veranden und Loggien durch ihre architektonische Ausformung eine große Vielfalt an Nutzungspotenzialen aufweisen.

An Gemeinschaftseinrichtungen werden eine Parkzone mit Promenade, Ruhebereiche, Skaterpark, Spielinseln, vier Kinderspielräume und Werkstätten im Erdgeschoß, zum Teil zweigeschoßige Gemeinschaftsterrassen auf den verschiedenen Niveaus, eine Sauna im Dachgeschoß sowie Flächen für Gemüsegärten, Aussichtsterrasse, Liegewiese und japanischer Garten angeboten. Darüber hinaus ist im Sockelbereich ein zweigeschoßiges Kindertagesheim eingeplant.

Kosten für die Nutzer: (die angegebenen Werte sind Durchschnittswerte, die sich im Zuge der Nutzwertfeststellung noch verändern können)

o Baukostenbeitrag ca. Euro 184,--/m2 Nutzfläche
o Grundkostenbeitrag ca. Euro 332,88/m2 Nutzfläche
o monatl. Belastung ca. Euro 6,73/m2 Nutzfläche
(inkl. BK und MWST, excl. Heizung und Warmwasser)

Die Eigentumsbegründung an den Wohnungen nach 10 Jahren ist möglich.

o Voraussichtlicher Baubeginn Jänner 2006
o Voraussichtlicher Bezugstermin Mai 2008

Das Gesamtprojekt kostet 32 Millionen Euro. Die Stadt unterstützt den Bau der 249 Wohnungen mit 12 Millionen Euro Wohnbauförderung.

Informationen über die Wohnungen geben die Bauträger:

o Heimbau und Eisenhof
1150 Wien, Tannengasse 16-20
Tel.: 98171-0
Internet: http://www.wohnservice-wien.at/
2., Taborstraße 1-3
Tel.: 24 503-0

(Schluss) gmp

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