LH Haider: Mai 2005 zeigt Monats-Höchstwert an Beschäftigung

Beschäftigtenzunahme gegenüber April um 2,4 Prozent -Arbeitslosenquote unter dem Bundesmittel -Günstiger Lehrstellenmarkt

Klagenfurt (LPD) - "Die Beschäftigung in Kärnten weist eine ungebrochen günstige Entwicklung auf, der Arbeitsmarkt im Mai 2005 zeigt wiederum einen Höchstwert der Beschäftigung." Das gab heute, Donnerstag, Landeshauptmann Jörg Haider unter Hinweis auf die aktuell vorliegenden Daten der Landesstelle für Statistik bekannt. Es sei wiederum gelungen, die Arbeitslosenquote unter den Bundesdurchschnitt zu drücken. Der Landeshauptmann verwies in diesem Zusammenhang auf die positive Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung Kärnten, die mit Nachdruck forciert werde. Beispielsweise haben auch die Lehrlingsaktionen dazu beigetragen, dass sich der Lehrstellenmarkt sehr günstig entwickle.

Ende Mai 2005 waren in Kärnten insgesamt 200.007 unselbständig Beschäftigte gemeldet. Noch nie war im saisonalen Verlauf die Marke von 200.000 Beschäftigten in Kärnten so früh überschritten worden. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat errechnet sich eine Zunahme um 2.144 Beschäftigtenverhältnisse oder 1,1 Prozent.

Zu etwa zwei Dritteln war der Beschäftigtenanstieg auf die Frauen zurückzuführen. Während im männlichen Segment ein Zuwachs von 740 Beschäftigten oder 0,7 Prozent vorgelegen war, erhöhte sich die Zahl bei den Frauen um 1.429 oder 1,6 Prozent.

Die Branchengliederung zeigt, dass für die insgesamt günstige Entwicklung die Beschäftigtenzunahmen in den Wirtschaftsklassen "Datenverarbeitung und Datenbanken" (plus 8,5 Prozent), "Kfz-Zulieferindustrie" (plus 6,8), "Unternehmensbezogene Dienstleistungen" (plus 5,5), "Gewinnung von Steinen und Erden" (plus 5,4) sowie "Realitätenwesen" (plus 5,2) hauptverantwortlich zeichnen.

Die Arbeitslosenquote Kärntens betrug Ende Mai 6,2 Prozent und lag damit unter dem Wert des Bundesmittels. Wien hatte Ende Mai mit 9,2 Prozent den höchsten Wert vorzuweisen, während Oberösterreich mit 3,8 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote verzeichnen konnte. Für das gesamte Bundesgebiet errechnet sich bei insgesamt 223.352 Beschäftigungslosen eine Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent.

Bei den arbeitslosen Jugendlichen (von 15 bis unter 25 Jahren) wurden Ende Mai 2.349 gezählt, das sind 6,1 Prozent, der Österreichwert liegt bei 8,7 Prozent.

Der Lehrstellenmarkt zeigt Ende Mai 2005 ein sehr zufriedenstellendes Bild, denn wie schon im Vormonat wurde wieder ein leichter Überhang an offenen Lehrplätzen gemeldet. Den 321 sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden standen in Kärnten 382 offene Lehrstellen gegenüber. Nur noch in Salzburg und Tirol ist die Situation auf dem Lehrstellenmarkt ähnlich günstig wie in Kärnten. (Schluss)

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