Grasser: "China ist ein Hoffnungsmarkt für österreichische Unternehmen"

Wien (OTS) - Am Mittwoch den 22. Juni, ist Finanzminister Grasser
zu einer einwöchigen Dienstreise nach China aufgebrochen. Er wird dabei am 6. Jahrestreffen der ASEM Finanzminister am 26. Juni 2005 in Tianjin (China) teilnehmen. Dieses Treffen, das der Verstärkung der Kooperation zwischen asiatischen und europäischen Finanzministern dient, findet alternierend in Europa und Asien statt. Während der österreichischen EU Präsidentschaft wird ein weiteres ASEM-Finanzministertreffen in Wien im April 2006 stattfinden. Beim ASEM Treffen werden die wesentlichen Vorschläge zum gemeinsamen Abbau der globalen, wirtschaftlichen Ungleichgewichte, im Lichte der Millennium Development Ziele, besprochen. Dies sind etwa, die Halbierung der globalen Armutsquote bis 2015, die Anhebung der Umweltstandards und die Verbesserung der medizinischen Versorgung in den Entwicklungsländern.

Im Umfeld dieser Reise wird Minister Grasser auch österreichische Firmenniederlassungen in Shanghai und Dalian besuchen, in Beijing der Gründung eines Austrian Business Circle beiwohnen, einen Vortrag an der Fudan-Universität in Shanghai halten, sowie offizielle Gespräche mit dem chinesischen Finanzminister und anderen chinesischen Behörden abhalten. Österreich konnte zwischen 2000 und 2004 seine Exporte nach China von 1,02 Mrd. Euro auf 1,51 Mrd. Euro steigern, das sind 50 % in nur vier Jahren. Grasser: "Österreichs Anteil am gesamten Chinaimport liegt bei lediglich 0,2 %, es besteht also noch großes Wachstumspotenzial".

Wichtigste Produkte des gegenseitigen Warenaustausches sind Maschinen, Industrieanlagen und Fahrzeuge, besondere Anlagen für die Eisen- und Stahlindustrie, Kunststoffverarbeitung und Fahrzeugkomponente. Insgesamt haben 240 österreichische Firmen Repräsentanzen in China.

"Die Etablierung österreichischer Firmen auf dem riesigen und sehr rasch wachsenden Markt Chinas ist für die nachhaltige Absicherung österreichischer Wettbewerbsvorteile besonders wichtig. Diese österreichischen Unternehmer, die hier Pionierarbeit leisten, haben meine vollste Unterstützung", schloss Grasser.

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