MAN Österreich Chef Bruno Krainz als Obmann des FV der Fahrzeugindustrie wiedergewählt

Wien (PWK484) - Dir. Komm.-Rat Dipl.-Ing. Bruno Krainz, Vorstandsvorsitzender der MAN Nutzfahrzeuge Ös¬terreich AG, wurde bei der konstituierenden Ausschuss-Sitzung des Fachverbandes der Fahrzeugindustrie Österreichs am 15.6.2005 neuerlich zum Obmann gewählt. Ihm zur Seite steht in gewohnter Weise Gen.-Dir. Komm.-Rat Julian Wagner, Rosenbauer International AG als Stellvertreter sowie erstmalig in dieser Funktion Herr Dipl.-Ing. Dr. Werner Adelberger, Geschäftsführer der BMW Motoren GmbH.

Dir. Krainz erwähnt, dass die Herren Komm.-Rat Franz Rottmeyer, Opel Austria Powertrain GmbH, Dipl.-Ing. Frank Mundorff, AVL List GmbH und Ing. Josef Spießberger, KTM Fahrrad GmbH, nicht mehr dem neuen Fachverbandsausschuss angehören und dankt diesen für die langjährige Mitarbeit im Fachverband und für die damit verbundene Vertretung der Stan¬desinteressen der österreichischen Fahrzeugindustrie.

Im Fachverbandsausschuss neu vertreten sind die Herren Gen.-Dir. Dipl.-Ing. Werner Hackl, Opel Austria Powertrain GmbH, Dr. Friedrich Klaas, ELB-Form GmbH und Dipl.-Ing. Harald Plöckinger, KTM Sportmotorcycle AG.

Komm.-Rat Rottmeyer, der anlässlich der konstituierenden Sitzung als Vorsitzender der Wahlkommission sowie für die Wahlperioden 1995 -2000 und 2000 - 2005 als stellvertre¬tender Obmann tätig war, erwähnt insbesondere die wertvolle Zusammenarbeit mit dem Fachverbandsbüro, das für ihn sowohl in Branchenangelegenheiten, als auch in firmenspe¬zifischen Belangen jeweils eine wichtige Unterstützung war und empfiehlt dem neuen Aus¬schuss, das bestehende Netzwerk des Fachverbandes zu nutzen.

Anlässlich der Wahl zum Fachverbandsobmann sprach sich Dir. Krainz dafür aus, die Inte¬ressen der Mitgliedsfirmen in Form eines finanziell abgesicherten und autonomen Fachver¬bandes national und international zu vertreten und weiterhin ein entsprechendes Lobbying für die Kfz-Branche zu betreiben.

Eine Kumulation der Belastungen, wie insbesondere die Energiesteueranhebung 2004, die hohe und weiter zunehmende Ökostrombelastung, die Einführung der Lkw-Maut sowie der CO2-Emissionshandel, beeinflusst zunehmend den österreichischen Standort. Hier ist der Fachverband aufgerufen, auf die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstumspotential positiv einzuwirken. Als bedeutendes Service sieht Dir. Krainz das bestehende wissenschaftliche Fördersystem des Fachverbandes, die regelmäßige Berichterstattung des EU-Rechtskonsulen¬ten/Homologationsexperten, Dipl.-Ing. Wolfgang Wister, den exklusiv für die Verbandsfirmen erstellten wöchentlichen Rundschreibendienst sowie die Beratungs- und Begutach¬tungstätigkeiten rund um das Kraftfahrrecht.

Der Fachverband der Fahrzeugindustrie Österreichs wird bei den heurigen KV-Verhandlungen durch Herrn Komm.-Rat Wagner (Verhandlungsleiter) sowie durch Herrn Dir. Krainz vertreten.

Besonderes Augenmerk will Komm.-Rat Wagner insbesondere auf die heurige Umsetzung des einheitlichen Entgeltsystems legen, wobei das Fachverbandsbüro an einer Vielzahl von Informationskampagnen beteiligt ist.

Angesichts der mit der Vereinheitlichung der Arbeiter- und Angestelltenentgelte verbundenen hohen zusätzlichen finanziellen Belastungen appelliert Komm.-Rat Wagner an die Ge¬werkschaften, bei den heurigen KV-Verhandlungen besonderes Augenmerk walten zu lassen.

Der 14-köpfige Ausschuss des Fachverbandes der Fahrzeugindustrie repräsentiert den zweitgrößten Industriebereich, der beim Export sogar an 1. Stelle rangiert; Mit rund 35.000 Beschäftigten erwirtschafteten die Verbandsfirmen im Jahr 2004 rund 12 Milliarden Euro an Produktionsvolumen.

Den vollständigen Fachverbandsausschuss finden Sie unter:
http://wko.at/fahrzeuge/ - Funktionärsverzeichnis. (us)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
FV der Fahrzeugindustrie
Mag. Walter Linszbauer
Tel.: (++43) 0590 900-4801
Fax: (++43) 0590 900-289
kfz@wko.at
http://wko.at/fahrzeuge

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0001