MIEDL: AUCH ÖBB WEIST AUF NOTWENDIGKEIT DER SÜDBAHN HIN

Ausbau des Wirtschaftsdreiecks Graz - Linz - Wien standortpolitisch notwendig!

Wien (ÖVP-PK) - Ein klares Bekenntnis der ÖBB zum Ausbau der Südbahn gab es heute im Ständigen Unterausschuss des Rechnungshofausschusses, der sich mit der Verkehrs- und Infrastrukturpolitik befasst. Neben der Erschließung des südlichen Wirtschaftsraums aus wirtschafts-, standort- und regionalpolitischer Sicht hat sich der heute geladene Vorstandssprecher der ÖBB-Holding, Martin Huber, zum Ausbau des Wirtschaftsdreiecks Graz - Linz - Wien, des Semmeringtunnels mit der Koralmtunnelung, bekannt. Das stellte heute, Mittwoch, ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Werner Miedl, Mitglied im Unterausschuss des Rechnungshofausschusses, fest.

Huber wies in seinen Ausführungen darauf hin, dass aus sachlichen Erwägungen der Bau des "Semmeringtunnels alt" durch eine neue Planung ersetzt werden musste, weil der Koralmtunnel als Flachbahn ausgeführt ist. Um hier eine Einheitlichkeit in der Tonnagenleistung zu erzielen, war die Umplanung des Semmeringtunnels als Flachbahn notwendig. "Damit ist es künftig möglich, eine einheitlich hohe wirtschaftliche Tonnagenleistung durch beide Tunnels zu führen."

Miedl wies zudem auf die für ihn nicht nachvollziehbaren Aussagen der SPÖ hin, wonach SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder stattdessen einen weiteren Ausbau der Westbahn forcieren wollte und der steirische SPÖ-Abgeordnete und SPÖ-Rechnungshofsprecher Dr. Günther Kräuter insgesamt das Projekt Südbahn überhaupt in Frage gestellt hat. Für den ÖVP-Verkehrssprecher ist somit klar, dass erst auf Initiative von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Landeshauptmann Waltraud Klasnic ernsthaft die Erschließung des österreichischen Südens via Bahn möglich wird. "Der von der SPÖ inszenierte Unterausschuss erweist sich somit als weiterer roter Luftballon", schloss der ÖVP-Abgeordnete.

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