Moser zu Firmenpleiten: Schüssels Austrokapitalismus schlägt zurück

Wien (SK) Neben der ständig steigenden Arbeitslosigkeit und dem Rückfall Österreichs in der internationalen Wettbewerbsfähigkeit -laut World Competitiveness Report ist Österreich vom 13. auf den 17. Platz zurückgefallen - ist nun auch die Zahl der heimischen Firmenpleiten höchst alarmierend. "Die österreichische Regierung ist mit ihrer Wirtschaftspolitik auf allen Ebenen gescheitert", sagte SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die Zahl der Firmenpleiten stieg laut Kreditschutzverband (KSV) gegenüber dem Vorjahr um 15,1 Prozent, die Zahl der Privatkonkurse sogar um 17,9 Prozent. Damit ist Österreich bei den Unternehmensinsolvenzen im internationalen Vergleich bei Europa-Spitze.

Als Grund dafür sieht Moser die heimische Belastungspolitik. Er verwies unter anderem auf die aktuell diskutierte Handymasten-Steuer, die zahlreichen Gebührenerhöhungen und die Selbstbehalte bei der Krankenversicherung. "Immer mehr Leute haben immer weniger Geld in der Tasche und können immer weniger ausgeben", so Moser, "das bewirkt, dass immer mehr Klein- und Mittelunternehmen in Folge weniger verkaufen und daher weniger investieren". Dies führe nicht nur zu steigender Arbeitslosigkeit, sondern auch zu steigenden Konkurszahlen.

Moser sprach von einer völlig verfehlten Entwicklung, "wenn ein paar Spitzenmanager Millionen Euro an Einkommen kassieren und gleichzeitig mehr als eine Million Österreicher in die Armutsfalle getrieben werden".

"Diese Form des Schüssel'schen Austrokapitalismus treibt immer mehr Österreicher in die Armutsfalle", so Moser abschließend. (Schluss) se

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