Keine weiteren BSE-Fälle

Kontrollsystem hat einwandfrei funktioniert

Riezlern (VLK) - Bei dem BSE-Fall auf einem Bauernhof im Kleinwalsertal kann man von einem Einzelfall sprechen. Das betonten Landwirtschaftsminister Josef Pröll und Agrarlandesrat Erich Schwärzler heute, Mittwoch, in Riezlern, nachdem die Schnelltest-Ergebnisse von den anderen Tieren des betroffenen Hofes negativ blieben.

Pröll und Schwärzler besuchten heute den Bauern, dem die an BSE verendete Kuh gehörte, um mit ihm über die weiteren Schritte zu sprechen und ihm ihre Unterstützung zuzusagen. Schwärzler: "Es ist ein kleiner Hof, der sauber und korrekt geführt wird. Das ist lückenlos dokumentiert." Deshalb soll dafür gesorgt werden, dass dem Bauern nach dem BSE-Fall und der dadurch erforderlichen Keulung seiner anderen Tiere der finanzielle Schaden abgegolten wird.

Nach wie vor ist nicht geklärt, wie es zu der BSE-Infizierung gekommen ist. Tatsache, so Schwärzler, ist jedenfalls, dass das grenzüberschreitende Kontrollsystem einwandfrei funktioniert hat und kein Fleisch der verendeten Kuh in die Lebensmittelkette gelangt ist.

Minister Pröll und Landesrat Schwärzler sprachen sich einmal mehr für die Beibehaltung der strengen flächendeckenden Kontrollen aus. Sicherheit habe ihren Preis und sei erforderlich, damit die Konsumenten zurecht weiterhin Vertrauen in die Lebensmittelprodukte der heimischen Bauern haben.

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