Chef der Justizwache schlägt Alarm: "Gefängnisse sind nicht mehr sicher"

Gewerkschaftsboß in NEWS: "Unser Personal kann die Sicherheit in Österreichs Gefängnissen nicht mehr gewährleisten. Rechne mit schlimmeren Vorkommnissen."

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, schlägt der Vorsitzende der Justizwachegewerkschaft Alarm. Angesichts der jüngsten Häufung von Ausbrüchen und Ausbruchsversuchen in den heimischen Haftanstalten sagt Franz Pauser: "Unsere Gefängnisse sind nicht mehr sicher. Ich rechne jederzeit mit schlimmeren Vorkommnissen als den jüngsten Ausbrüchen."

Konkret befürchtet der Gewerkschaftsboss sogar "Revolten mit Geiselnahmen" in den Gefängnissen. Grund: Immer weniger Beamte müssen immer mehr Häftlinge betreuen, derzeit kommen auf jeden Wärter bereits drei Häftlinge. Pauser in Richtung der zuständigen Ministerin Miklautsch: "Wir brauchen dringend eine Aufstockung des Personalstandes. Und setzt im selben Atemzug eine Warnung nach:
"Schon Ex-Minister Böhmdorfer ist an den Personalforderungen der Justizwache gescheitert."

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