Nach 27 Jahren um Großteil der Abfertigung geprellt

Wien (OTS) - Als ein Arbeitnehmer aus dem Bezirk Rohrbach nach 27 Dienstjahren bei einer Linzer Firma in Pension ging, wurde eine Abfertigung von mehr als 31.000 Euro brutto fällig. Weil die Firma nur etwa ein Drittel des offenen Betrages zahlte, ging die AK für den Mann vor Gericht und erstritt dort den Rest.

Seit 1976 hatte der Servicetechniker im Unternehmen gearbeitet, am 1. August 2003 ging er in Pension. Deshalb wurde das Dienstverhältnis einvernehmlich gelöst, die Abfertigung korrekt abgerechnet. Mehr als 31.000 Euro brutto oder zwölf Monatsgehälter standen dem Mann nach 27 Dienstjahren zu.

Doch die Linzer Firma überwies ihm nur die ersten drei Raten der Abfertigung, in Summe 10.000 Euro, auf sein Konto. Die restlichen Raten blieb sie ihm schuldig. Der Mann wandte sich darauf hin an die AK.

Die Arbeiterkammer intervenierte beim ehemaligen Arbeitgeber des Servicetechnikers und forderte den offenen Betrag ein. Das Unternehmen reagierte nicht, weshalb die AK für den Mann vor Gericht ging, um den Rest der Abfertigung einzuklagen.

Auf gerichtlichem Wege erhielt der Dienstnehmer schließlich das ihm zustehende Geld zugesprochen, die Firma musste inklusive Zinsen mehr als 25.790 Euro brutto nachzahlen.

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