Grillitsch: Programm zur ländlichen Entwicklung sichert ökosozialen Weg

Agrarpolitik Minister Prölls unterstützt ländliche Entwicklung

Wien, 22. Juni 2005 (ÖVP-PK) "Das Programm zur ländlichen Entwicklung stellt eine Sicherung des ökosozialen Gedankens dar. Wenn die Arbeiterkammer dieses Programm ablehnt, setzt sie damit eindeutig auf Großindustrie", sagte Bauernbund-Präsident Abg.z.NR Fritz Grillitsch heute, Mittwoch, zu Aussagen von Maria Burgstaller von der Arbeiterkammer. In Österreich würden über 500.000 Arbeitsplätze, das entspreche rund jedem siebenten Job, direkt und indirekt von Landwirtschaft abhängen. "Wer Landwirtschaft fördert, fördert Arbeitsplätze. Im Umkehrschluss bedeutet das also: Kürzt man in diesem Bereich die Förderungen, gefährdet man Arbeitsplätze, insbesondere im ländlichen Raum". ****

Eine stärkere Förderung der so genannten dritten Achse (Diversifizierung) hätte das Fehlen von Geld im Bereich der Berg-und Biobauern zur Folge. Diese seien allerdings auch für Landschaftspflege, und -offenhaltung zuständig. Hier sei die Frage zu stellen, "ob der Tourismus dieser Forderung ebenfalls zustimmen würde, denn das würde im Gegenzug den Verlust von Arbeitsplätzen in diesem Bereich bedeuten", so Grillitsch weiter.

Zur ländlichen Entwicklung hielt Grillitsch fest, dass die Agrarpolitik Minister Prölls in diesem Bereich "eindeutig und nachhaltig unterstützend" wirken würde. "Zweidrittel der österreichischen Agrarausgaben gehen in die ländliche Entwicklung. Im EU-Schnitt sind es nur 15 Prozent", so Grillitsch.

Interessant sei jedenfalls, "dass die Arbeiterkammer auch dem SPÖ-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer in den Rücken fällt", der in einer "unheiligen Allianz" mit Tony Blair die Mittel für die Landwirtschaft kürzen wolle und Großbritannien mit seinen agroindustriellen Großstrukturen als "Insel der Seligen" darstelle, schloss Grillitsch.

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