Umbau der Wiedner Hauptstraße: Chancen zur Belebung vertan

Für ÖVP Margareten bietet der Umbau wenig Grund zum Jubeln

Wien (OTS) - "Der Umbau der Wiedner Hauptstraße entspricht nicht den Erwartungen und Ankündigungen, dass sie zum prächtigsten Boulevard Wiens aufblühe", sagt heute die Klubobfrau der ÖVP Margareten, Marie-Luise Mojzis. "Alle Bürgerinnen und Bürger, die dem großspurigen Vorhaben der Sozialisten vertraut haben, mussten leider erkennen, dass die Wiedner Hauptstraße zur Betonwüste verkommen ist", so die Klubobfrau der ÖVP Margareten. "Das ohnehin spärliche Grün wurde dezimiert und die Neupflanzungen werden frühestens die nächste Generation erfreuen. Wir Margaretnerinnen und Margaretner müssen nun mit diesem Beton-Asphalt-Highway leben", bedauert Mojzis.

Die Kritikpunkte der ÖVP Margareten zur verfehlten Neugestaltung:

* Wie "Panzersperren" werden die entlang der Wiedner Hauptstraße installierten Betonbänke empfunden. Tatsächlich kann man über deren Optik streiten, hygienisch sind sie bedenklich, die Margaretner Hunde sind von den neuen Pinkelsteinen begeistert. Skateboarder nutzen sie für das Training von gewagten Sprungübungen.

* Die Hecken am Straßenrand sind der Planierraupe zum Opfer gefallen. Sie schützten Fußgänger und die Gäste in den Schanigärten optisch wie akustisch vor dem Straßenverkehr. Als Alternative wird uns jetzt ein teures Leuchtband geboten.

* Sehr Ärgerlich für die Anrainer ist, dass auch die Abgänge zur Straßenbahn am Matzleinsdorferplatz zubetoniert wurden - und es auch bleiben. Unterirdisch waren Straßenbahn, Schnellbahn und Autobus schnell und witterungsgeschützt erreichbar.

* Der Radweg endet mangels Koordination mit der Wieden im Nichts

* Auf die Straßenbahnabgänge bei der Laurenzgasse im Stil der 60er Jahre wurde gänzlich vergessen. Die Margaretner Volkspartei hat im Dezember den Antrag gestellt, die Abgangsgebäude der Ustraba neu zu gestalten und aus ihrem architektonischen Dornröschenschlaf zu holen. Dem Antrag haben alle Parteien in Margareten zugestimmt die Umsetzung ist angekündigt.

* Viel roter Asphalt: Das gefällt vielleicht den Bezirkssozialisten, der rote Belag ist bei Nässe rutschiger als normaler schwarzer Asphalt.

* Über dringend notwendige Schutzwege in der Laurenzgasse, Kriehubergasse und Rainergasse müssen die Bezirksroten noch nachdenken. Diesbezügliche Anträge der ÖVP wurden vorerst auf die lange Bank geschoben.

"Die ÖVP Margareten konnte wenigstens erreichen, dass eine Ampel über die Wiedner Hauptstraße gegenüber der Hartmanngasse nicht den Umbauplänen zum Opfer gefallen ist", freut sich die Margaretner Klubobfrau über einen kleinen Teilerfolg. "Die Sozialisten wollten diesen hauptsächlich von Schulkindern genutzten Übergang doch ersatzlos streichen. Die ÖVP Margareten konnte gerade noch durchsetzen, dass die Ampel bleibt und somit die Kinder weiterhin einen sicheren Schulweg vorfinden", schließt Mojzis.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Margareten
Marie-Luise Mojzis
Tel: 515 43 426
Email: presse@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0001