RFW plädiert für "MEHR NUTZEN UND WENIGER KOSTEN" für Österreichs Unternehmer!

Krenn: "Wir sind und bleiben weiterhin das Sprachrohr der KMUs in der Wirtschaftskammer."

Wien (OTS/RFW) - Im Rahmen der Auftaktpressekonferenz zum morgen stattfindenden Wirtschaftsparlament stellte der WKÖ-Vizepräsident und stellvertretende Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger (RFW) Matthias Krenn die Positionen des RFW noch einmal klar dar: "Der RFW konnte in den letzten Jahren in der WKÖ Einsparungen von 154 Mio. Euro durchsetzen und deshalb werden wir auch in der nächsten Funktionsperiode der Reformmotor innerhalb der Kammer bleiben", verspricht Matthias Krenn.

Eine der wichtigsten Forderungen dabei wird die Abschaffung der Mehrfachpflichtmitgliedschaften sein: "Laut einer internen Erhebung stehen den 311.000 Kammermitgliedern immerhin 110.000 Unternehmer mit mehreren Mitgliedschaften gegenüber. Mehr als 50.000 müssen gar vier Mal oder noch öfter die Kammerumlage hinblättern. Die Mehrfachmitgliedschaften aufzuheben würde eine nicht zu unterschätzende Entlastung für diese Unternehmer bedeuten, und müsste daher ein vorrangiges und notwendiges Ziel für die WKÖ sein, welches es so schnell wie möglich umzusetzen gilt." Weiters fordert der RFW die Vereinheitlichung der 36 unterschiedlichen Kriterien zur Bemessung der zu entrichtenden Grundumlage österreichweit.

Auch das Problem der Lehrlingsausbildung und der fehlenden Lehrstellen gilt es, laut Krenn, in den nächsten fünf Jahren intensiver anzugehen: "Die heimischen KMUs brauchen attraktivere Anreize, um in die Lehrlingsausbildung einzusteigen", ist sich WKÖ-Vizepräsident Krenn sicher. Jeder Betrieb, der sich bereit erklärt Lehrlinge aufzunehmen und auszubilden, sollte nach RFW-Vorstellungen in den Genuss eines "Lehrlingsausbildungsfreibetrages" kommen: "Dieser Betrag sollte 120% der Bruttolohnsumme der in Ausbildung befindlichen Lehrlinge ausmachen. Mit dieser Maßnahme könnten zusätzliche Kosten, die den Betrieben durch die Lehrlingsausbildung entstehen, abgefedert werden. Damit ist es auch kleineren Betrieben möglich, in Zukunft Lehrlinge auszubilden und so den Facharbeiter für morgen zu garantieren."

Der RFW fordert weiters einen einheitlichen Steuersatz, die so genannte Flat Tax. Krenn dazu: "Im Hinblick auf die Einführung der "Flat Tax" in einigen Nachbarländern, wie beispielsweise der Slowakei, sind die heimischen Verantwortlichen nun dringend aufgerufen, eine Vereinfachung des heimischen Steuerrechtes so schnell wie möglich umzusetzen." Einhergehend mit einer weiteren Etappe der Steuerreform müssen die Arbeitskosten massiv gesenkt werden, gehören weitere Bagatellsteuern beseitigt, der Bürokratieabbau vorangetrieben sowie die soziale Sicherheit für Selbständige gestärkt. "Wenn wir in Österreich nicht so rasch als möglich den nächsten Entlastungsschritt für die heimischen Unternehmen setzen, bestehen weiterhin Abwanderungstendenzen namhafter Firmen in die neuen Flat Tax Länder, wie bspw. Rumänien, bzw. in den billigeren Osten", befürchtet Krenn.

Ein ebenfalls wichtiges Anliegen des RFW ist es, den Bildungsstandort Österreich nachhaltig zu verbessern sowie auch die Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Innovation zu optimieren: "Wir fordern eine steuerliche Begünstigung für Forschungs- und Entwicklungskredite und eine Verbesserung der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Darüber hinaus ist die internationale und regionale Vernetzung zu verbessern und die Breitbandinitiative der Bundesregierung weiter auszubauen. Um all diese Forderungen so rasch wie möglich für unsere Unternehmer umsetzen zu können, ist eine unparteiische Zusammenarbeit aller Fraktionen innerhalb der Wirtschaftskammer unumgänglich. Denn nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, werden wir das bestmöglichste für die heimischen Firmen herausholen können", so Krenn abschließend.(gg)

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