GAHR: OPPOSITION WILL SKANDALISIEREN STATT SACHLICH ZU ARBEITEN

ÖVP-Rechnungshofsprecher weist SPÖ-Kritik zurück

Wien (ÖVP-PK) - Die Opposition zieht offensichtlich wieder einmal medial wirksame Skandalisierungsversuche und Unterstellungen einer sachlichen Ausschussarbeit vor. Das erklärte ÖVP-Rechnungshofsprecher Abg. Hermann Gahr heute, Mittwoch, in Reaktion auf Aussagen der SPÖ. "Die Behauptungen entsprechen keinesfalls dem Verlauf der Ausschussverhandlungen. Dieses mediale Schauspiel entspricht aber ganz jenem medialen Stil, wie er auch schon im Vorfeld an den Tag gelegt wurde", wies Gahr die Unterstellungen zurück. "Das Thema Kunsthistorisches Museum (KHM) und Generaldirektor Seipel wurde öffentlich bereits ausreichend diskutiert", erinnerte der ÖVP-Abgeordnete etwa an die Debatte zur Dringlichen Anfrage Anfang Juni im Plenum des Nationalrates. "Im heutigen Ausschuss wollen wir uns mit den Anwesenden Experten und Expertinnen, mit Rechnungshofpräsident Moser, Ministerin Gehrer und Direktor Seipel in konstruktiver Arbeitsatmosphäre sachlich und inhaltlich informieren und auseinandersetzen. Diese Chance sollte auch die Opposition ergreifen und die kleinkarierten, ewig gleichen Vorwürfe und Skandalisierungsversuche hintanstellen", so Gahr weiter.

"Wir nehmen den Bericht des Rechnungshofes zur Gebarung im Kunsthistorischen Museum selbstverständlich ernst und wollen, dass aus diesem Bericht Positives für die Zukunft des Museums entsteht und der Erfolgskurs fortgesetzt werden kann", fuhr Gahr fort. "Dass die ersten, wichtigen Schritte dafür schon gesetzt wurden, zeigt die Tatsache, dass von den 24 Empfehlungen des Rechnungshofes 18 bereits umgesetzt wurden oder sich in Umsetzung befinden." Wichtig sei: der Betrieb funktioniert, das Kunsthistorische Museum ist eines der bedeutendsten Museen der Welt und erfreut sich enormer Anziehungskraft. Dass bei einem Projekt dieser Größenordnung, das als erstes Bundesmuseum in die Vollrechtsfähigkeit übergetreten ist, kaufmännische Mängel auftreten können, sei mehr als verständlich, meinte der ÖVP-Rechnungshofsprecher. "Aber Generaldirektor Seipel, das Kuratorium und Bundesministerin Gehrer haben in verantwortungsvoller Weise sofort reagiert und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet."

Die Entwicklung des KHM könne sich jedenfalls sehen lassen, fuhr Gahr fort. "In den Jahren seit der Ausgliederung haben mehr als 6,6 Millionen Personen das Museum besucht, die Umsatzerlöse konnten nahezu verdoppelt werden, der Eigenfinanzierungsgrad ist von Jahr zu Jahr gestiegen und lag 2004 bei 40,9 Prozent. Aus selbst erwirtschafteten Umsätzen konnte das KHM mehr als sechs Millionen Euro in Sammlungsankäufe investieren. Im Zeitraum der Prüfung durch den Rechnungshof wurden 101 Sonderausstellungen durchgeführt, die sowohl das zahlreiche Publikum wie auch die wissenschaftliche Fachwelt begeisterten. Diese Erfolgsgeschichte ist dem Einsatz von Generaldirektor Seipel zu verdanken. Die Anregungen des Rechnungshofes zur Verbesserung des finanztechnischen Managements des KHM dürfen daher nicht isoliert betrachtet werden, sondern müssen im Verhältnis zu den hervorragenden inhaltlichen Verdiensten von Generaldirektor Seipel gesehen werden."
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