Blecha: "Trümmerfrauen"-Pläne der Regierung unzureichend

Wien (SK) Als "am Ziel vorbei" bezeichnete heute der Präsident des Pensionistenverbandes, Karl Blecha, die "Trümmerfrauen"-Pläne der Regierung, die morgen im Familienausschuss im Parlament behandelt werden. Blecha zerpflückte den Initiativ-Antrag von ÖVP und der "Freiheitlichen": "Da wird solange eingeschränkt, zum Beispiel dass man Mutter mindestens eines Kindes sein muss, bis am Ende nur ganz wenige anspruchberechtigt wären." ****

Blecha: "Auch die Arbeiterinnen, die wirklich ihre Betriebe nach 1945 mit bloßen Händen von den Trümmern befreiten und jetzt eine bescheidene Eigenpension beziehen, haben keinen Anspruch. Hingegen würden Frauen aus der Landwirtschaft, die keine Eigenpension erhalten und 1945 nicht mit dem Aufbau unserer Städte und Industriedörfer befasst waren, in den Genuss der Zahlung kommen."

Blecha schlägt daher vor: Anhebung der Mindestpension (Ausgleichszulage) um 15 Euro monatlich um damit zu gewährleisten, dass die Mindestpension nicht mehr unter der Armutsgrenze liegt. Weiters eine Anhebung der Pensionen bis 1.000 Euro um 15 Euro monatlich.

Blecha abschließend: "Das wäre eine unbürokratische und der gesamten Wiederaufbaugeneration Anerkennung zollende Regelung, wie sie heuer im Gedenkjahr angemessen wäre. Überdies stöhnen Österreichs Pensionisten unter den zahlreichen Verteuerungen und Belastungen." (Schluss) se/mm

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