Pröll: Keine weiteren BSE-Fälle nach Untersuchung der betroffenen Rinder

Bauer wird keine Nachteile erleiden - 15 Uhr bereits Treffen mit Botschaftern der Exportländer

Riezlern/Vbg (OTS) - Bundesminister Josef Pröll teilte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesrat Schwärzler mit, dass die von der Ages untersuchten 6 Rinder des vom BSE-Fall betroffenen Bauernhofs keinen Hinweis auf weitere BSE-Fälle ergeben haben. Dies sei ein wichtiges Signal auch für die Konsumenten, dass Rindfleisch in Österreich sicher sei und der zweite BSE-Fall keinen Anlass zur Verunsicherung gibt. ****

Bei einem Besuch am Bauernhof hat Minister Pröll dem Bergbauern im Kleinen Walsertal versichert, dass er keinen Nachteil aus diesem BSE-Fall erleiden soll. Insbesondere bei der Bergbauernförderung und beim agrarischen Umweltprogramm (ÖPUL) wird es aufgrund des BSE-Falls zu keinen Rückforderung oder Förderungskürzungen kommen. Dies sei zur Existenzsicherung in diesem tragischen Fall unbedingt notwendig.

Hauptaugenmerk der Arbeit in den nächsten Tagen ist die Sicherung der Exporte. Der gute Ruf des österreichischen Rindfleischs darf angesichts eines BSE-Falls nicht gefährdet werden. Bereits heute um 15 Uhr wird ein erster Schritt einer Informationsoffensive für die Hauptexportländer stattfinden. Bei einem Treffen werden die Botschaften im Detail informiert. In den nächsten Tagen werden weitere Informationsaktivitäten gesetzt, um mögliche negative Auswirkungen gleich von Anfang an zu minimieren, sagte Pröll abschließend.

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