Leuchtturmprojekte" sichern konkurrenzfähigen Standort

LH Haider beim Wirtschaftsforum auf der Universität Klagenfurt - Positive Zusammenarbeit des Landes und der Landeshauptstadt bei Betriebsansiedelungen

Klagenfurt (LPD) - Kärnten und Klagenfurt haben ein gutes wirtschaftfreundliches Klima und die Ansiedlung zahlreicher "Leuchturmprojekte" zeige, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Land und Stadt gut funktioniere. Das war der Grundtenor im Rahmen des Wirtschaftsforums unter dem Motto "Klagenfurt gewinnt" auf der Universität Klagenfurt, an dem Dienstag Abend auch Wirtschaftsreferent Landeshauptmann Jörg Haider teilnahm.

Kärnten habe in den letzten Jahren einen wirtschaftlichen Veränderungsprozess erlebt und befinde sich auf der Überholspur. "Wir gehören zu den drei wachstumsstärksten Bundesländern,geben die meisten öffentlichen Mittel für Forschung und Entwicklung aus und können mit einer Reihe von erfolgreichen Betriebsansiedlungen aufwarten", sagte der Wirtschaftsreferent. Kärntens große Chance liege aber auch im immer größer werdenden Wirtschaftsraum Südost-Europa, in dem ein enormes wirtschaftliches Potential stecke, welches es durch grenzüberschreitende Aktivitäten zu nutzen gelte.

Die Realisierung vieler Wirtschaftsprojekte habe man durch erfolgreiche Verhandlungen mit der Bundesregierung erreicht. Haider nannte in diesem Zusammenhang den Bau der Koralmbahn, der Kärnten pro Jahr eine Wertschöpfung von 160 bis 170 Millionen Euro bringe. Die entscheidende Weichenstellung für die technologische Weiterentwicklung unserer Wirtschaft sei die Ansiedelung des Lakeside Science & Technolgy Parks in Klagenfurt gewesen, der neue High-Tech-Jobs schaffe. Der Landeshauptmann hob dabei auch die gute Anbindung an die Universität Klagenfurt durch die Schaffung von sechs Stiftungsprofessuren hervor, die seitens des Bundes ab 2008 in das Regelbildungssystem der Uni übernommen würden. Bedeutende Leitbetriebe für Kärnten seien auch der Leitenplattenproduzent AT&S sowie das neue Magna-Werk,das in Klagenfurt errichtet werde.

Als "Turbo für zukünftige, vernünftige wirtschaftliche Projekte", auch im Zentralraum Klagenfurt, bezeichnete Haider den Zukunftsfonds. Ab Ende Juni stünden 500 Millionen Euro zur Verfügung. Das bedeute, dass pro Jahr zusätzliche 100 Millionen Euro Fördergelder der Kärntner Wirtschaft zur Verfügung stünden."Die Entwicklung im Bereich der Wirtschaft,Bildungseinrichtungen und von Kulturinitiativen, auch in der Landeshauptstadt, ist dem Land ein Anliegen", betonte Haider.

Der Wirtschaftreferent kündigte auch seitens des Landes eine neue Initiative für kleine und mittlere Unternehmen an. Mit dem Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) werde derzeit eine neue Industrie-und Gewerbestrategie entwickelt.
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