Kickl: Benzinpreis: Grasser soll auf Mehreinnahmen aus Mehrwertsteuer verzichten

Situation für Pendler wird allmählich unerträglich

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl wies heute darauf hin, daß die Hauptleidtragenden der sich ständigen Benzinpreiserhöhungen die Pendler seien, die auf das Auto angewiesen seien und keine Alternative hätten. "Pendler fahren nicht aus lauter Jux und Tollerei, sondern für sie ist das Auto quasi eine Lebensgrundlage."

In diesem Zusammenhang kritisierte Kickl, daß das Kilometergeld seit 1997 unverändert 36 Cent betrage, die Kosten für PKWs aber im gleichen Zeitraum um 12 Prozent gestiegen seien, und zwar auch aufgrund teurerer Versicherungen und Reparaturkosten. Diese Schere klaffe immer weiter auseinander, und durch die jetzige Benzinpreiserhöhung verschärfe sich die Situation allmählich bis ins Unerträgliche.

Für Kickl ist es außerdem alles andere als schlüssig, daß der Euro gegenüber dem Dollar einen Höchststand nach dem anderen aufweise, die Treibstoffpreise aber ständig in die Höhe schnellen würden.

Der freiheitliche Generalsekretär forderte den Finanzminister auf, einen Beitrag zur Entschärfung der Situation zu liefern. Grasser solle auf die aus der Erhöhung resultierenden Mehreinnahmen aus der Mehrwertsteuer verzichten. Dies würde diejenigen, die das Auto bräuchten, entlasten, und das Geld käme der Wirtschaft zugute. Ein Benzinpreisgipfel sei jedenfalls Gebot der Stunde, unterstützte Kickl die Forderung von FPÖ-Obmann Strache.

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