Sicherheit auf dem Wiener Donauinselfest

Erstmals auch Defibrillatoren auf der Donauinsel

Wien (SPW) - Das Wiener Donauinselfest ist nicht nur das größte Inselspektakel Europas, sondern zählt auch zu den sichersten Großveranstaltungen. Damit dies auch in Zukunft zu bleibt, stehen auch heuer während der drei Festtage zahlreiche Hilfs- und Beratungsstellen zur Verfügung. Neben Polizei, Feuerwehr und Rettung sorgt im Fall des Falles auch der Frauennotruf der Stadt Wien für rasche Hilfe. Das Herzstück des Sicherheitsnetzes auf der Donauinsel ist die Organisationszentrale, die sich zwischen der Nordbrücke und der Floridsdorfer Brücke befindet und ab Freitag, 24. Juni, bis Sonntag, 26. Juni, rund um die Uhr besetzt ist. ****

Bei der Organisationszentrale findet sich neben einer Polizeistation auch das Büro der Wiener Polizei, in dem Kinder, die im Festivalgetümmel ihre Eltern verloren haben, von ausgebildeten Pädagogen und Kindergärtnerinnen betreut werden. Die Kinderbetreuungsstelle ist telefonisch unter 01/270 08 70 erreichbar. Weitere Hilfsstellen sind auf das gesamte Inselgelände verteilt: so findet sich bei der WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG - WAT-SPORTINSEL nahe der Schnellbahnbrücke (U6) eine weitere Polizeistelle und bei der Arbeitsweltinsel bei der Reichsbrücke eine Erste Hilfe-Station des Arbeiter Samariterbundes mit Rettungsdienst, Arzt und Rettungsfahrzeugen. Auch der Frauennotruf der Stadt Wien ist wieder auf dem Donauinselfest vertreten: Frauen oder Mädchen können sich nach einer Gewalterfahrung bei der Organisationszentrale persönlich an die Beraterinnen wenden. Das Team aus Psychologinnen, Sozialarbeiterinnen oder Juristinnen bietet Soforthilfe, psychologische oder rechtliche Beratung und begleitet auf Wunsch bis zur Anzeige. Der Frauennotruf ist von 0-24 Uhr telefonisch unter 01/ 71 719 erreichbar.

Für noch mehr Sicherheit am Donauinselfest sorgen heuer erstmals Defibrillatoren. Nahezu 40.000 Personen sterben in Österreich pro Jahr an Herz- und Kreislauferkrankungen, etwa ein Drittel davon an einem Herzstillstand. Ein Herzstillstand ist oft eine Folgeerscheinung einer Herzattacke, wenn die Versorgung des Herzens mit Sauerstoff unzureichend wird. Gerade bei Hitze oder Überbelastung durch körperliche Betätigung bei Sport und Spiel kann das Herz zu sehr angestrengt werden. Der "DIF-Defi" führt durch ruhige und klar verständliche akustische Anweisungen durch alle notwendigen lebensrettende Schritte. Daneben erinnert der Defi daran, die Rettung zu verständigen und hilft durch akustische Anweisungen für die Herz-& Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen.

Wenn sich während dem 22. Donauinselfest wieder zahlreiche Inselgäste auf dem Festgelände tummeln, sind aber auch die BesucherInnen aufgerufen, einige Verhaltenstipps zu beherzigen, die zur allgemeinen Sicherheit auf der Insel beitragen. Dazu zählt vor allem die Meidung von dunkler Gebüschbereiche oder uneinsichtiger Uferregionen. Wer seine Wertgegenstände, Taschen oder Rucksäcke in direkter Blick- und Griffnähe verwahrt, schützt sich zuverlässig vor Diebstahl. Die hohen Sommertemperaturen können zu Kreislaufproblemen führen. Um den erhöhten Flüssigkeitsverlust auszugleichen wird empfohlen, ausreichend alkoholfreie Getränke zu konsumieren. "No Alcohol" heißt es auch für Gäste, die per Auto zum Donauinselfest anreisen:
Alkoholkonsum und auch Übermüdung wirken sich negativ auf die Fahrtüchtigkeit aus. Wer das Donauinselfest in vollen Zügen - und mit dem einen oder anderen guten Tropfen - genießen will, ist gut beraten, mit einer der zahlreiche öffentlichen Verkehrslinien auf die Donauinsel zu kommen.

Das Feuerwerk am Samstagabend zählt zu den Fix- und Höhepunkten eines jeden Donauinselfestes. Nach diesem Schauspiel strömen die BesucherInnen zu den Öffis, was jedes Jahr zu einem Riesen-Andrang vor allem bei der U6-Station "Neue Donau" führt! Um gefährliche Situationen zu vermeiden, werden die BesucherInnen ersucht, nicht sofort nach dem Feuerwerk die Insel zu verlassen und auch andere Brücken zu benützen! Bei der Beherzigung dieser Sicherheitstipps wird sichergestellt, dass das Wiener Donauinselfest bleibt was es ist:
Europas sicherstes Open Air-Event. (Schluss) lk

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