Dolinschek: Handymastensteuer ist konsumentenpolitischer Wahnsinn

Konsumentenschutzressort drängt auf Einspruch der Bundesregierung

Wien (BMSG/STS) - "Diese Vorgangsweise des Niederösterreichischen Landtages ist nicht nur vollkommen unverständlich, sondern belastet vor allem die Konsumenten. Dies ist auch der Grund, warum die Bundesregierung hier schon alleine aus dem Konsumentenschutz tätig werden wird", sagte heute Konsumentenschutzstaatssekretär Sigisbert Dolinschek. ****

Diese Vorgangsweise sei nicht nur kurzsichtig, sondern zeuge von einem nicht vorhandenen wirtschaftlichen Verstand, der seines Gleichen sucht. Hier wird vordergründig eine Steuer als Beschaffungsaktion für ein Budget eingeführt, ohne dabei zu denken, dass diese Steuer sich voll auf die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher auswirken wird und diese in einer unzumutbaren Art und Weise belastet, so Dolinschek.

"Allein die Häufigkeit der mittelalterlichen Wegelagereiburgen in Niederösterreich kann doch kein realer Grund dafür sein, dass hier zu einer konsumentenpolitischen Wahnsinnstat gegriffen wird", so der Staatssekretär in einer zynischen Bemerkung abschließend. (Schluß) bxf

Rückfragen & Kontakt:

Staatssekretariat für soziale Sicherheit
Generationen und Konsumentenschutz
Pressesprecher Gerald Grosz
Tel.: [++43-1] 71100-3375
mailto: gerald.grosz@bmsg.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NST0002