AKNÖ rät zur Vorsicht bei Kreditkartenkäufen

Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht

Wien (AKNÖ) - Wie der millionenfache Kreditkartenbetrug in den
USA, der vor einigen Tagen bekannt geworden ist, zeigt, gibt es keine hundertprozentige Sicherheit im Kreditkartenwesen.
Nun sind in Österreich die ersten Betrugsfälle bekannt geworden. Die Konsumentenberatung der NÖ Arbeiterkammer rät zur besonderen Vorsicht.

Bis zu 40 Millionen Daten der Firma Master Card sind in den USA von Hackern gestohlen worden. Nun sind auch die ersten Fälle aus Österreich bekannt geworden. Doch wie kann man sich als Kreditkartenbesitzer gegen diese Art des Missbrauchs wappnen? "Auf keinen Fall sollten Sie Ihre Kreditkarten leichtfertig aus der Hand geben", rät AKNÖ-Finanzexperte Martin Hofecker. "Wenn jemand zwecks 'Überprüfung' der Karte damit ins Hinterzimmer verschwinden will, ist Vorsicht angebracht. Bestehen Sie darauf, dass die Kreditkartentransaktion vor Ihren Augen durchgeführt wird."

Abrechnungen kontrollieren

Zusätzlich sollten Konsumenten, die Kreditkarten verwenden, ihre Abrechnungen verstärkt kontrollieren. "Ist auf der Abrechnung ein unbekannter bzw. nicht zuordenbarer Umsatz vermerkt, nehmen Sie unverzüglich Kontakt mit Ihrer Kartenfirma auf und lassen Sie die Karte sofort sperren!" rät Experte Hofecker. Mehr können die Konsumenten selbst für die Sicherheit der eigenen Kreditkarte nicht tun. Dass Hacker Daten auf elektronischem Wege stehlen, kann man -wie sich nun gezeigt hat - nicht ausschließen. Zu hundert Prozent sicher, wie die Kreditkartenfirmen gerne sagen, ist die Verwendung einer Kreditkarte also nie.

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AKNÖ Konsumentenberatung
Martin Hofecker: 01 58883-1311
konsumentenberatung@aknoe.at
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