Brandsteidl zum "Integrativen Hausunterricht" in Wien

Wien (OTS) - "Dass im Wiener Schulwesen tatsächlich kein Kind im Stich gelassen wird, zeigt sich nirgends deutlicher als daran, dass in Wien bereits seit 20 Jahren im integrativen Hausunterricht auch all jene Kinder, die aus gesundheitlichen Gründen längerfristig nicht am Unterricht teilnehmen können, zu Hause 'beschult' werden. Wien war mit dieser Initiative bereits vor 20 Jahren einzigartig und auch heute noch kann kein anderes Bundesland mit einem gleichwertigen Angebot aufwarten. Ich denke, hierauf darf Wien mit Recht stolz sein", stellte Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl heute anlässlich der Veranstaltung "20 Jahre integrativer Hausunterricht in Wien" fest.

Zum Hintergrund: Die Wiener Heilstättenschule ist eine öffentliche Schule, die seit 1948 erkrankte Schüler in den Wiener Spitälern betreut. In manchen Fällen können die Kinder und Jugendlichen aber auch nach der Entlassung aus dem Spital oder in Therapiepausen nicht die Schule besuchen. Für diese Situation bietet die Heilstättenschule seit 1985 als ein im deutschsprachigen Raum einzigartiges Zusatzangebot den "Integrativen Hausunterricht" in Kooperation von Stadtschulrat und St. Anna Kinderspital. Derzeit werden dort von 6 Lehrkräften ca. 25 Schüler im Jahr betreut.

Brandsteidl: "Besonders bewährt hat sich dabei, dass all jene Kinder, die integrativen Hausunterricht bekommen, dennoch im engen Kontakt mit ihrer ursprünglichen Schule bleiben. Auf diese Weise kann einerseits ganz normal das Schuljahr fortgeführt und auch benotet werden, andererseits bedeutet dies eine wichtige psychologische Unterstützung für die Kinder, die es bei Gesundung dann auch leichter haben, sich ganz normal in die Klasse zu reintegrieren."

Brandsteidl abschließend: "Den 20. Geburtstag einer so erfolgreichen Initiative zu begehen, heißt insbesondere, Dankeschön sagen zu dürfen: Dankschön den Lehrern und Betreuern, Dankeschön den vielen Unterstützern und Kooperationspartnern, ohne die der integrative Hausunterricht nicht realisierbar gewesen wäre und ist." (Schluss) ssr

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