Kranzl: VPNÖ allein verantwortlich für Verschlechterungen im Bildungsbereich

"Trotz meines Appells, die präsentierten Umstrukturierungen im Pflichtschulbereich nicht zu beschließen, sondern eine - mit allen im Bildungsbereich involvierten Personen, Eltern, SchülerInnen, PädagogInnen, ExpertInnen, etc. - akkordierte Lösung zu suchen, beschloss die VPNÖ mit ihrer absoluten Mehrheit die Novellierungen sowohl zum NÖ Pflichtschulgesetz als auch zum Landeslehrerdiensthoheitsgesetz. Damit ist sie allein verantwortlich für die zu erwartenden Verschlechterungen im Bildungsbereich", so die für Pflichtschulen zuständige Landesrätin Christa Kranzl.****

Lehrerkündigungen:

Da der Bund die Dienstposten ausschließlich nach den SchülerInnenzahlen zuteilt und diese bis 2010 noch sinken werden -erst dann macht sich das Geburtenplus von 2004 bemerkbar - wird es auf Sicht gesehen zu wenigeren LehrerInnenzuteilungen kommen. Allein im kommenden Schuljahr fehlen 351 Dienstposten.

SchülerInnen müssen pendeln:

Mit dem Abgehen, dass jede Schule ein eigener Schulsprengel ist, es keine fixen Klassenteilungszahlen mehr gibt, können Schulsprengel vergrößert werden. Das bedeutet, dass SchülerInnen der 3. und 4. Klasse der Volksschule in Nachbargemeinden auspendeln müssen. Jene 77 NÖ Gemeinden, die über mehrere Schulen bzw. Kleinstschulen verfügen, müssen um ihre Standorte zu Recht bangen.

"Das neue Gesetz führt zu einer weiteren Verwaltungsebene, wichtig wären allerdings mehr LehrerInnen in der Klasse, um ein verstärktes Bildungs- und Förderangebot anbieten zu können. In diesem Zusammenhang muss die Forderung nach Klassen mit max. 25 SchülerInnen neuerlich erhoben werden", so Landesrätin Christa Kranzl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Alois Schroll
Pressereferent LR Christa Kranzl
Tel.: 0664/ 8304307

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