• 21.06.2005, 12:46:31
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  • OTS0163 OTW0163

Kranzl: VPNÖ allein verantwortlich für Verschlechterungen im Bildungsbereich

"Trotz meines Appells, die präsentierten Umstrukturierungen im
Pflichtschulbereich nicht zu beschließen, sondern eine - mit allen im
Bildungsbereich involvierten Personen, Eltern, SchülerInnen,
PädagogInnen, ExpertInnen, etc. - akkordierte Lösung zu suchen,
beschloss die VPNÖ mit ihrer absoluten Mehrheit die Novellierungen
sowohl zum NÖ Pflichtschulgesetz als auch zum
Landeslehrerdiensthoheitsgesetz. Damit ist sie allein verantwortlich
für die zu erwartenden Verschlechterungen im Bildungsbereich", so die
für Pflichtschulen zuständige Landesrätin Christa Kranzl.****

Lehrerkündigungen:

Da der Bund die Dienstposten ausschließlich nach den
SchülerInnenzahlen zuteilt und diese bis 2010 noch sinken werden -
erst dann macht sich das Geburtenplus von 2004 bemerkbar - wird es
auf Sicht gesehen zu wenigeren LehrerInnenzuteilungen kommen. Allein
im kommenden Schuljahr fehlen 351 Dienstposten.

SchülerInnen müssen pendeln:

Mit dem Abgehen, dass jede Schule ein eigener Schulsprengel ist, es
keine fixen Klassenteilungszahlen mehr gibt, können Schulsprengel
vergrößert werden. Das bedeutet, dass SchülerInnen der 3. und 4.
Klasse der Volksschule in Nachbargemeinden auspendeln müssen. Jene 77
NÖ Gemeinden, die über mehrere Schulen bzw. Kleinstschulen verfügen,
müssen um ihre Standorte zu Recht bangen.

"Das neue Gesetz führt zu einer weiteren Verwaltungsebene, wichtig
wären allerdings mehr LehrerInnen in der Klasse, um ein verstärktes
Bildungs- und Förderangebot anbieten zu können. In diesem
Zusammenhang muss die Forderung nach Klassen mit max. 25 SchülerInnen
neuerlich erhoben werden", so Landesrätin Christa Kranzl
abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN

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