Mainoni stellt Preisträger des Wettbewerbes "Ideenreich 2005" vor

"Anerkennung für Österreichs Tüftler, Denker und Erfinder"

Wien (OTS) - Österreichs kreativste Köpfe waren gefragt. Der bereits zum zweiten Mal vom BMVIT veranstaltete "Ideenreich-Wettbewerb" erzielte ein Rekord-Echo innerhalb der österreichischen Bevölkerung. Im Zeitraum vom 4. April bis 5. Juni wurden 769 Ideen eingereicht, die Neues in den Alltag bringen. Bewertet wurden die Ideen und Erfindungen von Experten aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, von Unternehmensseite sowie durch ein Publikumsvoting. Der 1. Preis für die "Beste Idee aus allen Einreichungen" ging an Hans-Peter Messmer für die Idee einer zerlegbaren, Platz sparenden und vollkommen recyclebaren Holz-Transportkiste.

"Innovationen sind immer gefragt. Um wettbewerbsfähig zu sein, benötigen Unternehmen neue Ideen. Mit der Plattform www.ideenreich.at wollen wir eine Brücke zwischen Unternehmen, die Ideen suchen, und kreativen Bürgern schaffen. Die große Anzahl der Teilnehmer des bereits zum zweiten Mal durchgeführten "Ideenreich-Wettbewerbes" bestätigt, dass in Österreich ein großes "ideenreiches" Potential vorhanden ist. Es ist uns mit dem Wettbewerb gelungen, das Bewusstsein für den sensiblen und unentbehrlichen Bereich der Innovationen innerhalb der Bevölkerung zu erhöhen", kommentiert Forschungs-Staatssekretär Eduard Mainoni.

Der Schwerpunkt der eingereichten Ideen lag in den Kategorien Verkehr mit 254 Projekten, Dienstleistungen mit 219 Projekten und Automobil und Fahrzeugbau mit 207 Verbesserungsvorschlägen. 61 der eingebrachten Ideen sind bereits geschützt und zum Patent angemeldet. Über 250 Unternehmen haben durch ihre Registrierung in der Ideenbörse ihr Interesse an einzelnen Ideenkategorien und an über 70 konkreten Ideen bekundet. Auch die Bevölkerung hat durch beinahe 1.800 Kommentare zu den Ideen und über 1.100 Bewertungen ein sehr reges Interesse am Wettbewerb und den Innovationen gezeigt.

The winner is:
Der 1. Preis für die "Beste Idee aus allen Einreichungen", bewertet von 17 Innovations-Experten, ging an Hans-Peter Messmer, der eine zerlegbare und somit Platz sparende vollkommen recyclebare Holz-Transportkiste ohne Metallelemente erfand.

Den 2. Platz belegte Roland Em mit der Erfindung eines Verpackungs Aufschneide- und Abfülltrichters für das Öffnen und Umfüllen von Vakuumverpackungen.

Den 3. Platz nahm Heimo Zimmermann mit der Idee eines sauberen, leicht handhabbaren Pflanz-, Halte- und Gießsystems für frische Küchenkräuter ein. "Cultis-homegarden" ist ein österreichisches Patent, die internationale Anmeldung ist bereits im Laufen.

In der Kategorie der Publikumsbewertungen ging der 1. Platz an den Tiroler Martin Weirather, der im schneereichen Bundesland eine Radkastenheizung ähnlich dem Prinzip der Heckscheibenheizung erfand, damit die Radkästen im Winter leichter von Schnee und Eis befreit werden können.

Den 2. Platz belegte Roman Philipp mit einer Tauchkörperpumpe mit Akkubetrieb, die im unwegsamen Gelände oder bei Stromausfällen das Abpumpen von Flüssigkeiten wie Schmutz-, Hoch- oder Abwässer erlaubt.

Platz 3 ging an Michael Liebl mit einer Topfenauflage in Folie, die ähnlich einer Fangopackung auf schmerzende Körperstellen gelegt werden kann und die etwas mühevolle Anwendung selbstgemachter Topfenwickel erspart.

Als Anreiz und Dankeschön warten auf die Gewinner attraktive Preise, gesponsert von Unternehmen, die ebenfalls Experten im Ideenreich sind. Hewlett Packard, Telekom Austria, die Österreichischen Bundesbahnen, mobilkom austria, der ÖAMTC, die Therma Laa und VRVis - Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung stellten sich als Juroren und Sponsoren zur Verfügung.

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Mag. Marie-Theres Resch-Ehrendorff
Pressesprecherin des Staatssekretärs
BM für Verkehr, Innovation und Technologie
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